BUCHS: Nostalgiekarussell für die Kleinen

Das Interesse an den Konzerten in d’Gass ist im Verlaufe des Sommers stetig gewachsen. Dies die Bilanz von Organisator Harry Müntener. Für den anstehenden Winter gibt es Bewährtes und Neues.

Hanspeter Thurnherr
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Kurt Ackermann trat gleich mehrmals in der Gass auf – mit verschiedenen Gästen. (Bild: PD)

Kurt Ackermann trat gleich mehrmals in der Gass auf – mit verschiedenen Gästen. (Bild: PD)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Das Sommerhalbjahr in d’Gass war geprägt von der Konzertreihe unter dem Label «Gin & Joy». Dabei traten bekannte Musikerinnen und Musiker aus der Region auf wie etwa Kurt Ackermann, Suzie Candell & the Screwdriver oder Beth Wimmer. «Diese Konzerte, die mittwochs oder freitags stattfanden, haben sich mit der Zeit herumgesprochen. So ist das Interesse bei den Besuchern stetig gewachsen», sagt Organisator Harry Müntener. Noch seien die Konzerte ein Defizitgeschäft. «Aber gegen den Schluss hin waren sie immerhin kostendeckend. Wenn es nächstes Jahr so weiter läuft, wäre das schön.»

Dieses Jahr wollte man herausfinden, ob eine solche Konzertreihe funktionieren könnte. «Nächstes Jahr wollen wir die Werbung intensivieren. Wir suchen deshalb Sponsoren, die uns helfen, die Anlässe zu finanzieren», erklärt Müntener.

Mit den Konzerten, aber auch mit den anderen Aktivitäten wie etwa die Party am Buchserfest oder die Public Viewings bei Champions League-Spielen, will d’Gass mithelfen, Buchs und insbesondere die Bahnhofstrasse zu beleben. «Meiner Meinung nach wird das im Zentrum noch zu wenig gemacht. Wir können gegenüber der Konkurrenz in der weiteren Region bestehen. Aber dazu müssen wir mehr investieren.» Arthur Gassner, Initiant von d’Gass, investiere noch immer selber viel Geld in das Projekt. Doch es gebe positive Signale, dass weitere Akteure bereit seien, die Veranstaltungen zu unterstützen.

Zum dritten Mal ein Eisplatz

Beispielsweise für den besonders kostenintensiven Eisplatz, der am 31. Dezember bereits in den dritten Winter starten und wieder zwei Monate geöffnet sein wird. «Über 1200 Kinder kamen letztes Jahr zum Eislaufen hierher. Aber auch das Eisstockschiessen am Abend bot zunehmend mehr Firmen eine Plattform für die Förderung der Kontakte unter Mitarbeitern oder mit den Kunden», sagt Müntener. Er hofft nun, dass «die Firmen bereits im Januar von diesem Angebot Gebrauch machen. Letztes Jahr wurde es nämlich im Februar ziemlich eng.»

Für die bevorstehende Adventszeit haben sich die Verantwortlichen von d’Gass etwas Neues einfallen lassen: Ein aus Deutschland herbeigeschafftes Nostalgiekarussell wird die Herzen der Kinder höher schlagen lassen. Mittwochs ist der Nikolaus wieder im Nikolaushaus für die Kinder da. Und erstmals werde dieses Jahr der Nikolauseinzug durch d’Gass führen, sagte Harry Müntener.