BUCHS: Netzwerktreffen im Altersbereich

Mit dem Ziel des gegenseitigen Austauschs und Zusammenarbeit der Institutionen der Altersarbeit in Buchs trafen sich über 30 Organisationen.

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Ein Velotandem als Symbol der Zusammenarbeit: Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Runder Tisch der Stadt Buchs. (Bild: PD)

Ein Velotandem als Symbol der Zusammenarbeit: Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Runder Tisch der Stadt Buchs. (Bild: PD)

Mit dem Ziel des gegenseitigen Austauschs wurden über 30 Organisationen und die Ärzteschaft, die für die Einwohner der Stadt Buchs einen wichtigen Beitrag zur Hilfe und Betreuung und zur Gesundheit im Alter beitragen, ins Fabriggli Buchs eingeladen. Der für das Ressort verantwortliche Buchser Stadtrat Ludwig Altenburger leitete das Netzwerktreffen mit dem Hinweis zum Altersleitbild der Stadt Buchs, in dem unter Soziales und Gesundheit steht: «Wir betreiben im Sozialbereich ein institutionalisiertes und professionelles Angebot und fördern private Initiativen mit dem Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe sowie die Eigenverantwortung zu stärken». Es ist eine Aufgabe der städtischen Arbeitsgruppe Runder Tisch den gegenseitigen Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. Für Christoph Zoller, Leiter Pro Senectute Rheintal Werdenberg Sarganserland, ist eine gut funktionierende Zusammenarbeit aller Organisationen sehr wichtig. Die Herausforderungen für eine gute Grundversorgung im Alter nehmen zu. Die meisten Menschen möchten in der gewohnten Wohnumgebung bleiben – auch bei erhöhtem Betreuungsbedarf. Die Angehörigen leisten dazu vielfältige Unterstützung, obwohl ihr eigenes Leben zunehmend komplizierter wird.

Die Organisationen der Altersarbeit helfen hier zunehmend im Verbund mit anderen –nicht als Einzelkämpfer, sondern im Verbund und Zusammenwirken mit anderen Organisationen und Menschen. Damit ist Netzwerkarbeit und das Gespräch über gemeinsame Ziele und Werte nötig, also das ziehen am gemeinsamen Strick. Pro Senectute bietet in Zusammenarbeit mit der Alzheimervereinigung die Infostelle bei Fragen zur Demenz an und ist Anlaufstelle für Altersfragen mit einem breiten Hilfsangebot zum Wohnen daheim und einem breiten Kursangebot mit vielen Partnern.

Selbstverantwortung und Zusammenführung

Vertreten waren die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, Genossenschaft Alterswohnungen Buchs, Diakonieverein Werdenberg, Schweizerisches Rotes Kreuz Werdenberg-Sarganserland, Psychiatrie-Zentrum Werdenberg-Sarganserland, Pflege&Hospiz Werdenberg, Haus Wieden, Spitex Buchs, Pro Senectute, Stiftung Mintegra, Kirchlicher Sozialdienst, Demenz Liechtenstein, Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, Kliniken Valens und die Suchtberatung und Akutgeriatrie der Spitalregion. Sie alle nutzten die Möglichkeit, sich über die Angebote der anderen Organisationen zu informieren, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen (Networking). Altenburger weist darauf hin, dass kein Weg an einer aktiven Alterspolitik vorbeiführt, die Alterspolitik mehr umfasst als Gesundheitsleistungen bereitzustellen (Prävention), Förderung der Freiwilligenarbeit, Finanzierbarkeit des demografischen Wandels (AHV-EL) wie auch dem Trend, mit grossen Einschränkungen und hohem Pflegebedarf so lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu bleiben. (pd)