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BUCHS: Mit Musik in den Frühling

Die Besucher des Frühlingskonzertes der Chöre des Sängerverbandes Werdenberg erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Gesungen wurden traditionelle Lieder, Klassiker sowie auch moderne Stücke.
Julia Kaufmann
Paul Knupp, Präsident des SVW, hiess alle Zuhörer zum Frühlingskonzert herzlich willkommen.

Paul Knupp, Präsident des SVW, hiess alle Zuhörer zum Frühlingskonzert herzlich willkommen.

Julia Kaufmann

redaktion@wundo.ch

Das Wetter zeigte sich am vergangenen Sonntag nicht wirklich von seiner frühlingshaften Seite. Dennoch haben es die acht Chöre des Sängerverbandes Werdenberg sowie der Musikverein Buchs-Räfis geschafft, die evangelische Kirche in Buchs für wenige Stunden in eine Wohlfühloase der Musik zu verwandeln.

Ihr diesjähriges Frühlingskonzert hielt ein vielfältiges musikalisches Repertoire bereit, das Schweizer Lieder, internationale Stücke sowie Traditionelles und Modernes unter einen Hut brachte. Ausserdem lag dem Konzert ein wohltätiger Gedanke zu Grunde, da der Sängerverband Werdenberg (SVW) auch in diesem Jahr wieder Spenden für Bedürftige in der Region des Werdenberg und Obertoggenburg sammelte.

Begonnen wurde das Frühlingskonzert mit dem traditionellen Fahneneinzug, der vom Musikverein Buchs-Räfis mit den beiden Werken «Kaiserin Sissi» und «Carmen Suit» begleitet wurde. Anschliessend ergriff Paul Knupp, Präsident des SVW das Wort: «Ich verspreche mir ein abwechslungsreiches und abenteuerliches Konzert.» Einen Blick auf das Programm geworfen, war klar, dass Knupp damit recht behalten wird. Den der Musikverein Buchs-Räfis, der Gemischt-Chor Grabs und Umgebung, der Männerchor Campesia Gams, der Frauenchor Buchs, sowie der Männerchor Sennwald-Haag, der Männerchor Grabs, der Gemischte Chor Salez-Haag und der Sängerbund Buchs haben sich ein vielfältiges Programm ausgedacht. «Dies wäre durch die harte Arbeit der Dirigenten gar nicht erst möglich gewesen. Sie haben es während der langen Probephase geschafft, ihre Sänger immer wieder aufs Neue zu motivieren», fügte der SVW-Präsident an.

Die Chöre hatten jeweils zwei Stücke vorbereitet, die sie voller Leidenschaft und Elan sangen. Darunter waren Schweizer Lieder wie beispielsweise das rätoromanische Stück «Sut Steilas», oder «Love» des Schweizers Georg Schlunegger. Weiter führte die musikalische Reise über Gospel («Good News») bis hin zu den Tanzliedern «Danzon No. 2» aus Mexiko und Tourdion aus Frankreich. Im Programm vertreten waren zudem auch einige russische Stücke wie «Tebe pojem» und dem Volkslied «Ladu, lebt wohl, ihr Freunde», welches von allen Chören am Schluss gemeinsam gesungen wurde.

Durch das Konzert begleitet wurde das zahlreich erschienene Publikum von Moderator Martin Schmidt, der interessante Informationen zu den einzelnen Stücken bereit hielt, aber auch einige Witze auf Lager hatte, welche die Besucher regelmässig zum Lachen brachten. Bezüglich des Stücks «Kleine Zukunftsprognose», dessen Musik extra für einen Frauenchor komponiert wurde, scherzte Schmidt erst kürzlich gelesen zu haben, dass Frauen tolle Wesen seien. «Sie können uns Männern Dinge bereits vergeben, die wir noch nicht einmal begangen haben.»

Mit Musik Freude und Verbindung erleben

Zum bekannten Stück «Über den Wolken» von Reinhard Mey wusste der Moderator überdies, dass der deutsche Musiker das Lied zu Ehren des Berliner Flughafens Tempelhof geschrieben hatte, als er seine Fluglizenz erwarb. Und nachdem das altrussische Kirchenlied «Tebe pojem» auf das mexikanische Tanzlied «Danzon No. 2» folgte, fragte Schmidt die Zuhörer: «Wissen Sie, was der Unterschied zwischen Donald Trump und Gott ist? Gott hat nie behauptet, Trump zu sein.» Das Gelächter war gross, ebenso wie der Applaus für die Chorsänger, der nach jedem gesungenen Lied voller Begeisterung erklang.

Die wichtigste Aussage des Moderators an dem gelungenen Anlass war schliesslich aber die zuletzt getätigte: «Die Chöre haben sich heute Abend getroffen, nicht etwa um einander zu konkurrenzieren und übertreffen zu wollen, sondern um miteinander eine schöne Zeit zu haben.»

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