Buchs – liebens- und lebenswert

Auch im achten Vereinsjahr hat Buchs Marketing in der Werdenberger Zentrumsgemeinde viel bewegt. In diesem Jahr bewegt man sich über den Rhein: Mit «Malbun grüsst Malbun» will man bestehende Beziehungen vertiefen.

Reto Neurauter
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Buchs Marketing mit Geschäftsstellenleiter René Lenherr, Daniel Gut, Lothar Ritter, Herbert Bokstaller, Trevor Jones, Präsidentin Kathrin Frick, Michael Eberli und Vizepräsident Andreas Vetsch (von links, Robert Keusch abwesend) schieben auch in diesem Jahr keine leichte Kugel. (Bild: Reto Neurauter)

Buchs Marketing mit Geschäftsstellenleiter René Lenherr, Daniel Gut, Lothar Ritter, Herbert Bokstaller, Trevor Jones, Präsidentin Kathrin Frick, Michael Eberli und Vizepräsident Andreas Vetsch (von links, Robert Keusch abwesend) schieben auch in diesem Jahr keine leichte Kugel. (Bild: Reto Neurauter)

BUCHS. Die Ziele haben nichts an Aussagekraft verloren, die damals bei der Gründung am 27. Februar 2006 für Buchs Marketing oberstes Gebot war: «Es fördert und unterstützt mit verschiedenen Projekten die Werdenberger Zentrumsgemeinde; Buchs soll als Lebens-, Arbeits-, Wohn-, Einkaufs-, Bildungs- oder Kulturstandort profitieren. Durch vielschichtiges Wohnort- und Standortmarketing arbeitet Buchs Marketing an der Entwicklung, Positionierung, Repräsentation und Stärkung von Buchs mit.»

«Region schmackhaft machen»

Ziele und Absichten aber zu erweitern, könne nie falsch sein, sagt Vereinspräsidentin Kathrin Frick anlässlich der Mitgliederversammlung vom Mittwochabend im Bowling Center Buchs, «besonders dann, wenn Vizepräsident Andreas Vetsch (er ist Präsident des Verkehrsvereins) von einem «weissen Fleck» spricht, der für ihn die Region auf der Schweizer Karte darstellt.» Aber es brauche nun mal die ganze Region Werdenberg und noch etwas darüber hinaus, so Frick.

Die Region näher zusammenbringen wolle man. Mit «Malbun grüsst Malbun» mache man den Anfang, mit dem Fokus auf der Wirtschaft, und gleichzeitig mit der Einbindung der Politik. Denn ist diese involviert, «sind wir überzeugt, dass entspannte wohlwollende Beziehungen in der Politik sehr förderlich und einträglich sind», betonte die Präsidentin.

Für sie ist es wichtig, dass «wir in der Region zusammenstehen, unsere Stärken und Schwächen akzeptieren.» Buchs müsse den Lead übernehmen. «Wie müssen Buchs mit der Region Werdenberg der Schweiz noch schmackhafter machen, zeigen, wie lebens- und liebenswert Buchs ist», so Frick fast schon euphorisch, «wir müssen die Schweiz wissen lassen, wie genial es sich hier leben und arbeiten lässt, wie wunderbar wir hier wohnen, und wie hoch die Lebens- und Arbeitsqualität hier ist.»

Neues und Bewährtes

Los geht's mit «Malbun grüsst Malbun» bereits am 1. April, wo man sich, organisiert vom Verein Liechtenstein-Werdenberg, in Mauren auf einem Bauernhof trifft, «um die bestehenden Beziehungen und Freundschaften zu Menschen beidseits des Rheins zu vertiefen», so Geschäftsstellenleiter René Lenherr. Liechtenstein und Werdenberg hätten viel Verbindendes, Parallelen, «und leben und arbeiten in Politik, Wirtschaft und Kultur tun wir jetzt schon intensiv zusammen.»

Buchs Marketing gehe dazu mit dem Verein Liechtenstein-Werdenberg eine enge Partnerschaft für dieses Jahr ein. Die bisherigen Kontakte, so Lenherr, bestätigten, dass dieses Thema bei Politik und Wirtschaft «grossen Anklang findet».

Als weitere Schwerpunkte nennt Lenherr die Übergabe des Goldlabels an die Energiestadt Buchs am 10. Mai (mit Energie-Markt und Energie-Konzert), den Langsamverkehr (mit bike to work, Bike-Check und Alpstar), die Unterstützung verschiedener Veranstaltungen oder die Vermarktung sowohl gegen innen wie aussen.

Neues Vorstandsmitglied

Mit der Wahl von Lothar Ritter, Rektor am NTB und wohnhaft in Mauren, schafft der Verein gleich zwei Brückenschläge: Zum einen werde das Netzwerk ins «Ländle» um ein Vielfaches ausgebaut, zum anderen sei ein markanter Stein des Bildungsstandortes Buchs in die Arbeit von Buchs Marketing integriert.

Die Jahresrechnung für 2013 schliesst ausgeglichen ab. Dies aber nur, weil knapp 12 000 Franken aus der sogenannten Ausgleichsreserve bezogen werden mussten, wie Lenherr erklärte. Man habe wohl im Bereich der verschiedenen Projekte gut 10 000 Franken unter Budget gelegen, bei den Erträgen aber habe auch ein Minus von rund 18 000 verbucht werden müssen. Im laufenden Jahr ist ein Reservebezug von 4600 Franken budgetiert.