BUCHS: «Lebensbäume» als Geschenk

Im Eingangsbereich des Hauses Wieden, Wohnen und Pflege im Alter, begrüssen zwei ganz besondere «Bäume», sozusagen als Symbol des Aufwärtsstrebens, die Gäste.

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Heimleiterin Domenika Schnider (links) hat die «Lebensbäume» von Heinrich Engler und dessen Tochter Gabriela erhalten. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Heimleiterin Domenika Schnider (links) hat die «Lebensbäume» von Heinrich Engler und dessen Tochter Gabriela erhalten. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Es sind zwei Holzskulpturen, die als «Lebensbäume» dem Haus Wieden von Heinrich Engler, Schreiner (Sevelen), geschenkt wurden. Er wohnt seit kurzem hier, und als diese «Bäume» in Sevelen zum Vorschein kamen, war die Idee der Schenkung nahe. Auf jeden Fall freuen sich Heinrich Engler, die Bewohner und die Leitung des Hauses Wieden daran. Die zwei «Lebensbäume» bestehen aus je drei Brettern aus Nussbaumholz – dem Lieblingsholz Heinrich Englers, zu dem er eine besondere Beziehung hat – und stellen aufwärtszeigend die Dreieinigkeit dar. So kann man es jedenfalls sehen. Das ist aber noch nicht alles. Das Holz bewegt sich und verändert seine Form leicht, je nach Temperatur und Feuchtigkeit.

«Ich hatte einfach immer Freude am Holz, an Brettern und was man alles daraus machen kann», sagt Heinrich Engler, der übrigens den Engadiner Skimarathon 39-mal in Folge absolviert hat. Die Skulpturen waren an der Ausstellung Creativa in Sevelen im Jahr 2013 letztmals zu sehen. Nun haben sie den definitiven Platz im Haus Wieden in Buchs gefunden. (H.R.R.)