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BUCHS: Israel ist eine Perle

«Israel ist landschaftlich, geschichtlich und kulinarisch eine Perle», sagt Annamarie Engler-Jakober. Bereits 17-mal hat sie das Land am Toten Meer besucht und pflegt mittlerweile intensive Freundschaften zu den Israelis
Katharina Rutz
Annamarie Engler-Jakober hat in Israel Freundschaften geschlossen, hier zum Beispiel ihr Bekannter Freddy Ungar. (Bilder: Annamarie Engler/PD)

Annamarie Engler-Jakober hat in Israel Freundschaften geschlossen, hier zum Beispiel ihr Bekannter Freddy Ungar. (Bilder: Annamarie Engler/PD)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

Annamarie Engler-Jakober wohnt noch nicht lange in der modernen Wohnung in einer neuen Überbauung in Buchs. Zuvor wohnte sie in einem älteren Haus und zog fünf Kinder gross. Zudem war sie zehn Jahre im Gemeinderat von Sevelen engagiert. Viel Zeit für sich blieb da nicht, geschweige denn zum Verreisen.

Seit rund elf Jahren holt sie ­allerdings das Reisen nach. Bereits 17-mal ist sie nach Israel gereist. In den letzten Jahren fliegt sie mehrmals im Jahr für Wochen oder sogar Monate hin. Inzwischen kennt sie nicht nur die Sehenswürdigkeiten am Toten Meer, in Jerusalem und Tel Aviv. Sondern konnte auch hinter die Kulissen dieses auch wirtschaftlich sehr innovativen Landes blicken. Ausserdem hat sie in Israel Freunde gefunden, die sie an ihrem Leben teilnehmen lassen.

Von Land und Leuten fasziniert

Ihre erste Reise vor elf Jahren trat sie allerdings eher zufällig an. Freunde hatten sie eingeladen, an einer Gruppenreise nach Israel teilzunehmen. Diese konnte nur mit einer gewissen Anzahl Teilnehmer stattfinden und so liess sie sich dazu überreden. Es war im Herbst genau zur Zeit des Laubhüttenfestes in Jerusalem. «Das Sukkot-Fest war ein riesiger Event und ich erhielt fast zu viele Eindrücke auf einmal», erinnert sich Annamarie Engler.

Nichtsdestotrotz habe sie das Land «gepackt». «Ich war fasziniert vom Norden wie vom Süden, von den Leuten, der Landschaft, vom warmen Klima, dem Essen und dem Wein», schwärmt die gelernte Köchin. «Ich fühlte mich irgendwie wie zu Hause.» Sie erinnert sich an den Mangobaum vor ihrer Unterkunft und an das besondere Badeerlebnis im Toten Meer, an den Kibbuz und den See Genezareth. «Das Baden im Toten Meer muss man einfach selber erleben, das kann man nicht beschreiben», sagt sie. «Dies alles riss mich raus aus dem Alltag und dem trüben Herbstwetter, das damals in der Schweiz schon herrschte.»

Immer wieder nach Israel

Im nächsten Frühjahr reiste sie gleich nochmals nach Israel und seither jedes Jahr. In den letzten drei Jahren hat sie Freundschaften zu verschiedenen Israeli geschlossen. «Seither reise ich noch extensiver dahin», sagt sie. Im letzten Jahr war sie insgesamt drei Monate dort. Es war auch das Jahr, in dem sie ihr Mann das ­erste Mal auf eine Reise beglei­tete, um ihre Freunde dort kennen zu lernen und das Land. «Wir hatten Ferien, es war Juni und es regnete», sagt Annamarie Engler. So entschieden sich Englers spontan, nach Israel zu reisen.

Geschichten über Israel kennt Annamarie Engler so viele, sie hätten nicht mal in einem Buch Platz. Da ist der Bekannte des Sohnes, der mit einer Schweizerin verheiratet ist, und Englers auf seinem Heimatbesuch zum Sabbat bei sich einlud. «Die Israelis sind Familienmenschen, sie zelebrieren ihre Feste, essen und feiern und wir waren dabei herzlichst willkommen», sagt Annamarie Engler. «Mein Mann hatte damit zusammen mit den Sehenswürdigkeiten, die wir besuchten, einen sehr guten Einstand in Israel», lacht sie. Highlights gibt es für Annamarie Engler viele in Israel. Tel Aviv beschreibt sie beispielsweise als pulsierende, verrückte Stadt. Dort mietet sie jeweils eine ­kleine Wohnung und geniesst es auf dem Markt einzukaufen. Sie findet dort zum Beispiel Gewürze, die es hier nicht gibt. Schliesslich ­beschreibt Annamarie Engler ­Israel als wirtschaftlich sehr innovatives Land. «Die Israeli sind sehr arbeitsam, begnadete Er­finder und schnell und hart­näckig», beschreibt sie. Selbstverständlich gibt es auch den israelisch-­palästinensischen Konflikt im Land. «Da gibt es schon harte Fakten: Beispielsweise darf ein Paläs­tinenser kein Land an Juden ­verkaufen. Die PLO ver­bietet das. Oder die Flüchtlinge in ­Bethlehem, die zwar alles ­haben, was sie zum Leben ­brauchen, aber dennoch keine Perspektive», sagt sie. Vieles ­werde aber auch aufgeheizt und aufgebauscht, sei dies von ge­wissen politischen Kreisen vor Ort oder von den ­Medien. Annamarie Engler auf jeden Fall wird schon bald wieder nach Israel verreisen. Im nächsten Jahr plant sie sogar, eine Gruppenreise zu organi­sieren.

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