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BUCHS: In der Neupension aktiv engagieren und integrieren

Information und Partizipation sind gerade in einem neuen Lebensabschnitt wichtige Bausteine, um in unserer Gesellschaft aufgehoben zu sein. Das wurde an einer Veranstaltung der Stadt für alle Neupensionierten deutlich.
Die Referenten beim Kurs «Planung der Hofübergabe», Peter Künzler, Seline Heim, Peter Weiss und Reto Meile (von links). (Bilder: Adi Lippuner)

Die Referenten beim Kurs «Planung der Hofübergabe», Peter Künzler, Seline Heim, Peter Weiss und Reto Meile (von links). (Bilder: Adi Lippuner)

Die einen freuen sich auf die Pensionierung und können den Tag kaum erwarten. Andere sind unsicher und lassen den neuen Abschnitt auf sich zukommen. Eines jedoch ist allen gemein: Sie verdienen Anerkennung, Wertschätzung für das, was sie erreicht haben und weiterhin leisten. Darum lud die Stadt Buchs zum ersten Anlass für Neupensionierte ein. Stadtpräsident Daniel Gut überbrachte persönlich seinen Dank und seine Grussworte.

Ratskollege Ludwig Altenburger, der für das Ressort Gesundheit und Alter zuständig ist, eröffnete den Abend scherzhaft mit dem Satz, den Pensionierte am häufigsten aussprechen: «Ich habe keine Zeit.» Keine Zeit zu haben will aber richtig vorbereitet sein, deshalb wurde an diesem Anlass viel über die Möglichkeiten gesprochen, sich zu engagieren.

Es sprachen Vertreterinnen und Vertreter von Fachstellen und Institutionen, die einerseits Dienstleistungen für Ältere erbringen, und andererseits auch auf Pensionierte zählen, die sich freiwillig aktiv einbringen. Unsere Gesellschaft lebt von ehrenamtlichem Engagement – und mehr als die Hälfte der Personen über 65 leistet Freiwilligenarbeit.

Integration ist auch im Alter wichtig

Hinter dieser Veranstaltung steht ein Mintegra-Projekt. Die Stiftung mit Sitz in Buchs führte schon früher Projekte für ältere Migrantinnen und Migranten durch, weil deren Zahl stetig steigt. Basierend auf diesen Erkenntnissen und zusammen mit der Praxis aus dem «Runden Tisch Alter» der Stadt Buchs wurde das aktuelle Projekt «Alter und Migration» von Blagica Alilovic lanciert: eine Reihe von Informations- und Begegnungsanlässen in den Werdenberger Gemeinden.

Im Sinne der Integration richtet es sich an die älteren Migrantinnen und Migranten und gleichzeitig an die neupensionierten Einheimischen – mit dem Ziel, über Angebote für Pensionierte in der Wohngemeinde zu informieren sowie für die Nutzung und Mitgestaltung dieser Angebote zu motivieren.

Vielfältige Ideen für ehrenamtliches Engagement

Die Ideen für ein Engagement sind vielfältig: Kursleiterin bei Pro Senectute, Jasspartner im Haus Wieden, Beistandsperson bei der KESB, Begleiterin beim Diakonieverein, Fahrer bei Tixi oder Mitglied in einer Mintegra-Arbeitsgruppe. Dem allseits beschworenen demografischen Wandel kann man auch positiv begegnen und die gewonnene Lebenszeit nutzen – dazu regten die anwesenden Fachstellen und Institutionen an. Gerade nach dem Berufsleben werden soziale Integration und Teilhabe für alle zum Thema: für Migrantinnen und Migranten wie auch für Einheimische.

Stadtrat Ludwig Altenburger wies zum Ende auf den dritten städtischen Themennachmittag 60+ vom 12. April 2018 von 14 bis 16.30 Uhr in der Aula Flös hin, an dem umfassend über finanzielle Fragen im Alter informiert wird. Zu vertieften Diskussionen und einem angeregten Gedanken- austausch animierte der anschliessende Apéro. Und einige Gäste machten gleich Nägel mit Köpfen und meldeten sich als Neupensionierte für eine neue Aufgabe an. (JG)

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