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BUCHS: «Idylle pur»

Die 6. Schlossmediale Werdenberg kann auf gelungene zehn Tage Festival zurückblicken. Mit dem Motto des Schloss Werdenberg – «Idylle» – wurden ein neuer Besucherrekord und ausverkaufte Konzerte erreicht.
Mengia Albertin
Die lebensgrossen Figuren aus Linden- und Nussbaumholz des Südtiroler Holzschnitzers Bruno Walpoth sind bei den Besuchern besonders gut angekommen. (Bild: Heidy Beyeler)

Die lebensgrossen Figuren aus Linden- und Nussbaumholz des Südtiroler Holzschnitzers Bruno Walpoth sind bei den Besuchern besonders gut angekommen. (Bild: Heidy Beyeler)

Mengia Albertin

mengia.albertin@wundo.ch

«Es war ein rundes Programm, die Ausstellung war eine der ­besten überhaupt»: Lauscht man den Ausführungen von Kurt Scheidegger, Geschäftsleiter des Vereins Schloss Werdenberg, könnte man meinen, die dies­jährige 6. Schlossmediale sei tatsächlich in purer Idylle abgelaufen. 2652 Besucher nahmen daran teil – ein neuer Besucherrekord. Vier Konzerte waren restlos ausverkauft. «Dass die Idylle in den ­Augen des Betrachters liegt, erlebte man bei der diesjährigen Schlossmediale aufs Intensivste – und das all diese unterschied­lichen Perspektiven zu einem runden Ganzen geführt haben, hat mich sehr gefreut.» Das sagt die künstlerische Leiterin des Schlosses Werdenberg, Mirella Weingarten, zu den erfolgreichen zehn Tagen auf dem Schloss.

Breite Palette an kulturellen Angeboten

Das Motto des diesjährigen Programms des Schloss Werden­- berg – «Idylle» – bietet eine grosse Palette an Interpretationen und Möglichkeiten. Entsprechend entstand ein breites Angebot an Programmpunkten. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren habe man sich auf wenige, dafür aber hochwertige Anlässe festgelegt.

Musikalisch gab es dieses Jahr einige Höhepunkte. Besonders der Stimmumfang des Schweizers Christian Zehnder sorgte für Staunen. Aber auch die eigenwillige Performance der Sopranistin Ruth Rosenfeld und das Eröffnungskonzert des Mandelring-Quartetts begeisterte die Zuschauer. Das Wandelkonzert auf über 2200 Meter Höhe auf dem Chäserrugg war für die Zuhörer ein besonderes Erlebnis.

Die Ausstellung als Herzstück der Mediale zeigte Figuren aus Linden- und Nussbaumholz des Süd­tiroler Holzschnitzers Bruno ­Walpoth. Auch die drei Stipen­diaten aus Deutschland, Albrecht Fersch, Sarah Hillebrecht und Wiebke Maria Wachmann, stellten zum Thema aus. «Leider melden sich keine Schweizer für die Stipendien an, wir haben mehrheitlich Künstler aus Deutschland», sagt Scheidegger. Stipendiaten erhalten eine Gage von 5000 Franken, Reisegeld von 1000 Franken und 1000 Franken für Material.

Auch eine Führung zur bewegten, regionalen Industrie­geschichte des 19. Jahrhunderts und ein dreitägiger Holzschnitzerkurs «Holz zu Form» wurden geboten. An der «Kindermediale» lasen zwei Kinder den jungen Besuchern eine Geschichte vor. Ein persönliches Highlight war für den Geschäftsleiter die neue ­kulinarische Ausrichtung des ­Bistros zur Schlossmedialen: Der italienische Spitzenkoch Stefano Giarraputo und sein Team bekochten die Gäste. Für fast jeden Geschmack wurde also im diesjährigen Programm etwas ge­boten.

Thema der nächsten Mediale noch geheim

Die Besucher der Schlossmediale stammten mehrheitlich aus den umliegenden Gemeinden und Deutschland. Für das Konzert der griechischen Gesangslegende der 70er-Jahre, Maria Farantouri, waren sogar Gäste aus Irland angereist.

«Aber natürlich ist es schon auch wichtig, dass man die Leute aus der Region anspricht», sagt Scheidegger. Dies sei vor allem mit dem Yoga im Dachstock von Sarah Buchli von der Yoga-Werkstatt in Buchs gelungen. Aber auch die beiden regionalen Künstler hätten ihre Leute ins Schloss gebracht. Peter Fuchs stellte Landschafts-, Stadt- und Industriebilder aus. Adrian Scherrer malte Fotografien, die er beim Gleitschirmfliegen ­aufgenommen hat. «Und das Programmheft mit den Kühen und Bildern aus der Region hat die ­regionalen Besucher angesprochen.»

Die Schlossmediale kann in ihrem Fazit auf erfolgreiche Tage mit abwechslungsreichen Programmpunkten, vielseitigem Angebot und zufriedenen Besuchern zurückblicken. Auch das Wetter spielte mit. Das Thema für die kommende 7. Schlossmediale ­behielt Scheidegger noch für sich. Man habe aber schon einiges ­geplant.

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