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BUCHS: Grosse Anerkennung für Hedy Sutter

Ein Team mit vielen Ideen, mit Engagement, Ideenreichtum und rund 8500 Stunden Freiwilligenstunden – das sind die Macherinnen und Macher aus dem Kleinkunsttheater Fabriggli. Am Samstag fand die Hauptversammlung des Fabriggli-Vereins statt.
Heidy Beyeler
Die vier Männer vom A-Capella-Ensemble à la Quart servierten mit ihren passenden Stimmen an der Hauptversammlung im Fabriggli Lieder mit zum Teil provokativen und sarkastischen Texten und wurden dafür mit Beifallsstürmen aus dem Publikum belohnt. (Bild: Heidy Beyeler)

Die vier Männer vom A-Capella-Ensemble à la Quart servierten mit ihren passenden Stimmen an der Hauptversammlung im Fabriggli Lieder mit zum Teil provokativen und sarkastischen Texten und wurden dafür mit Beifallsstürmen aus dem Publikum belohnt. (Bild: Heidy Beyeler)

Heidy Beyeler

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Katharina Schertler Secli, Präsidentin des Fabriggli-Vereins eröffnete die 38. Hauptversammlung mit launigen Versen. Und schon fühlte man sich mitten im künstlerischen Geschehen. Aufmerksam hörten die 120 Gäste und Mitglieder zu. Mit künstlerischem Geschick erinnerte die Präsidentin das Publikum an all die unterschiedlichen Aktivitäten und Programme, die das Fabriggli-Team im Vereinsjahr 2017 für eine breite Gruppe von Kulturinteressierten darbot.

Bildhaft formulierte sie ihre Verse, sodass die Zuhörenden nochmals voll in das Geschehen des vergangenen Jahres eintauchen konnten. Die Einleitungsverse der Präsidentin wären allein schon Programm gewesen, wenn da nicht noch die obligaten Traktanden hätten abgearbeitet werden müssen. Mit diesen Worten erfuhren die Leute an der Versammlung «wie das Jahr war – das Jahr, das es war».

96 Vorstellungen im vergangenen Jahr

Und schon wurde das Publikum wieder zurück in die Realität katapultiert – mitten in die trockenen Traktanden üblicher Hauptversammlungen. Es folgten die Jahresberichte der Präsidentin Katharina Schertler Secli und der Theaterleiterin Hedy Sutter. Beide zeigten deutlich auf, womit sich die Leitung und das Team während des Jahres zu einem guten Gelingen des Theaterbetriebes auseinandersetzen müssen.

Eines ist klar, sowohl die Präsidentin wie auch die Theaterleiterin und die Teammitarbeiten-den führen und gestalten Jahr für Jahr das Fabriggli-Programm – so wie ein Unternehmen eben geführt werden muss. Nur, sie machen es in Form von Freiwilligenarbeit, für die Allgemeinheit, für Kulturinteressierte der Kleinkunst.

«Als Belohnung erfahren wir immer wieder Lob oder Dank, ausgesprochen durch unsere Künstler oder auch von unserem Publikum», sagt Katharina Schertler Secli bescheiden. «Wer mag es nicht, wenn ihm mal lobend auf die Schulter geklopft wird?» Zum Abschluss ihres Jahresberichts zeigte sie sich zuversichtlich. «Wenn es uns gelingt – wie geplant –, den Menschen einen Raum zu geben, um zu geniessen, sich zu erholen, zu entspannen, Neues zu entdecken und Abenteuer zu erleben, dann steht einem guten Theaterabend, einem beschwingten Konzertabend, einem wunderbaren Kleinkunstabend nichts mehr im Weg.»

Theaterleiterin Hedy Sutter berichtete über ihr vielfältiges und intensives Engagement. Auf vier Seiten zeigte sie auf, was das Fabriggli im vergangenen Jahr alles geboten hat. Unglaublich, die Schaffenskraft der beiden Frauen, denen es immer wieder gelingt, die ganze Crew des Kleintheaters zu motivieren. Das Kleintheater präsentierte sich unter der Leitung von Hedy Sutter im vergangenen Jahr mit 96 Vorstellungen – weitergehende Aktivitäten ausgenommen.

Rücktritt von Hedy Sutter nach 35 Jahren Engagement

Es gab am HV-Abend vom Samstag viele anerkennende Worte für all die freiwilligen Mitarbeitenden, die ihre Zeit für einen kulturellen Beitrag geben – für eine bedeutende und bereichernde Lebensqualität der Werdenberger Bevölkerung. Hedy Sutter ist Pionierin. Während 35 Jahren setzte sie sich ein fürs Fabriggli. Auf das kommende Vereinsjahr wird sie zurücktreten und die Aufgaben in andere Hände geben. Das war wohl die unerwartete Botschaft an diesem Abend. An der HV wurde sie in grossem Masse geehrt für ihr 35-jähriges Engagement, für ihren enormen, – um nicht zu sagen unbeschreiblichen – Einsatz. Mit langanhaltenden Standing Ovations zollten ihr die Anwesenden höchste Anerkennung. Das war sehr emotional und schnürte das Miteinander enger zusammen.

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