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BUCHS: Grössere Begegnungszone

Aktuell laufen in der Stadt eine Verkehrsanordnung und zwei öffentliche Planauflagen, die im Zusammenhang mit dem Hochhausprojekt «Chez Fritz» stehen.
Hanspeter Thurnherr
Das nach der künftigen Gestaltung begradigte Stück der Kappelistrasse (Bild) soll zusammen mit dem unteren Teil der Bahnhofstrasse zur Begegnungszone werden. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Das nach der künftigen Gestaltung begradigte Stück der Kappelistrasse (Bild) soll zusammen mit dem unteren Teil der Bahnhofstrasse zur Begegnungszone werden. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Die beiden öffentlichen Planauflagen laufen noch bis Donnerstag 5. April. Die Auflage zur Verkehrsanordnung liegt noch bis 26. März auf. Alle drei Auflagen können im Rathaus auf der Bauverwaltung der Stadt Buchs eingesehen werden. Bei der Verkehrsanordnung geht es um die Erweiterung der Begegnungszone auf der Bahnhofstrasse zwischen Bahnhofplatz und Kappeli- respektive Technikumstrasse (Kreuzung bei der Bar Guarany). Konkret will die Stadt dabei die Lücke zwischen den beiden bestehenden Begegnungszonen auf dem Bahnhofplatz und der Bahnhofstrasse schliessen. Die erweiterte Begegnungszone wird auch das künftig begradigte Stück der Kappeli­strasse zwischen Bahnhof- und Grünaustrasse umfassen.

Den Giessen aus seinem engen Korsett befreien

Die eine Planauflage umfasst das Strassenprojekt «Grünau- und Kappelistrasse», oder vereinfacht gesagt: die Begradigung der Kappelistrasse sowie die Umgestaltung der Grünaustrasse im Bereich zwischen Kappelistrasse und dem Kreisel an der Heldau-strasse. Ebenfalls dazu gehört das Wasserbauprojekt «Ausbau Giessen Abschnitt Chez Fritz». Der Giessen soll in diesem Bereich gegen Osten, wo ein Pärkli geplant ist, aus seinem engen Korsett befreit werden. Dadurch wird er für Pärklibesucher zugänglich, wie es auch auf dem Teilstück entlang des Bahnhofplatzes bereits realisiert wird.

Die andere Planauflage umfasst den Sondernutzungsplan «Chez Fritz», den Teilzonenplan «Schwerpunktzone Chez Fritz» und die Ergänzung des Baureglements «Schwerpunktzone Chez Fritz». Diese Planauflage wurde nötig, weil die Entwickler des «Chez Fritz»-Hochhauses das Bauvorhaben auf der Grundlage des neuen kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) nochmals neu lancierten (W&O vom 7. Oktober 2017). Dieses Gesetz trat am 1. Oktober 2017 in Kraft. Dadurch hat sich das Verfahren grundlegend geändert. Neu können Schwerpunktzonen definiert werden, in denen die Gebäudedimensionen festgelegt werden können. Dadurch erfährt aber auch der Teilzonenplan inhaltliche Anpassungen.

Für die Bürgerschaft relevant ist, dass im Falle einer Abstimmung (falls das Referendum ergriffen wird) direkt über die Gebäudehöhe –im konkreten Fall sind es maximal 65 Meter– abgestimmt werden kann.

Beim bisherigen Verfahren konnte bekanntlich nur indirekt über die Abstimmung zum Strassenplan über das Hochhaus abgestimmt werden. Umgesetzt würden aber alle Vorhaben nur, wenn auch das Projekt «Chez Fritz» realisiert wird.3

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