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BUCHS: Feine Spezialitäten aus vielen Nationen

Die Bahnhofstrasse zeigte sich am Samstag ganz international. Das interkulturelle Fest GrenzenLos machte es möglich. Angeboten wurde auch viel Kulinarisches.
Hansruedi Rohrer
Vielbeachteter Auftritt dieser albanischen Volkstanzgruppe auf der Bühne in der Gass. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Vielbeachteter Auftritt dieser albanischen Volkstanzgruppe auf der Bühne in der Gass. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Zwischen Technikum- und Volksgartenstrasse blieb die Bahnhofstrasse den ganzen Tag und bis in die Nacht hinein für das Begegnungsfest reserviert, welches zahlreiche Besucher anlockte. Gegen 30 Vereine und Organisationen präsentierten ihre jeweilige Nationalität. Dabei gab es kulinarische Spezialitäten und Leckerbissen aus aller Welt zu geniessen. An einigen Marktständen gab es auch Informationen oder Spiele für die kleinen Festteilnehmer. Einige Anbieter verkauften zudem kunsthandwerkliche Gegenstände. Musikalisch-kulturelle Begegnungen gab es während des ganzen Festes auf der Bühne in der Gass. Dort hatten verschiedene Gruppen ihre Auftritte, wie etwa die albanische Tanzgruppe «Shpresa», der Trommelverein Kassoumay Senegal, eine portugiesische Tanzgruppe, aber auch Alphornbläser oder die Jam 29 Aerobic Factory.

Hier wurde auch die Verlosung des GrenzenLos-Publikumswettbewerbs durchgeführt. Bei diesem Wettbewerb mussten 26 Fragen beantwortet werden, bei denen man vielleicht am Marktstand der einzelnen Vereine auf die Sprünge kam. Eine nicht zu übersehende Attraktion war am Stand des Islamischen Kulturzentrums der Bosniaken aufgestellt, nämlich der Welt grösste Kaffeekanne. Sie benötigt für 650 Liter Mokkakaffee (mit Satz) 25 Kilo Kaffeepulver.

«Nicht nur fordern, auch fördern»

Um 11 Uhr wurde das Fest von Stadtpräsident Daniel Gut auf der Bühne in der Gass offiziell eröffnet. «Die Emigrierten leben hier ihren Traum von einer besseren Zukunft, sie gewährleisten aber mit ihren Dienstleistungen auch Annehmlichkeiten für die einheimische Bevölkerung», sagte er. Doch er wolle nicht die ganze Problematik der Migration schönreden, denn es würden auch Menschen in die Schweiz kommen, die mit unserer Kultur nicht vereinbar seien. «Unsere Grundwerte müssen vorbehaltlos respektiert werden», erklärte Gut. Man könne aber nicht nur fordern, sondern man müsse auch fördern. Gerade in Buchs würden spezielle Angebote zur Förderung der Integration geführt. Die Zugehörigkeit aller zu stärken, sei das Ziel. Dabei komme auch die Vielfalt – wie etwa kultureller oder gastronomischer Art – zum Tragen. «Buchs ist vielfältig und profitiert von der Vielfalt», sagte Gut weiter. Aber am heutigen Tag wolle man vor allem doch eines: Feiern! In Buchs leben übrigens 85 Nationen.

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