Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BUCHS: Einst ein Lebensmittelgeschäft

Eines der letzten alten Häuser an der Bahnhofstrasse ist abgerissen worden. Entstehen wird hier ein neuzeitlicher Mehrfamilienhaus-Neubau mit Gewerberaum. Ein Blick zurück in die Geschichte dieser Liegenschaft.
Hansruedi Rohrer
Das kürzlich abgerissen Haus an der Bahnhofstrasse 9 in einer Ansicht aus Nordosten im November 1971.

Das kürzlich abgerissen Haus an der Bahnhofstrasse 9 in einer Ansicht aus Nordosten im November 1971.

Hansruedi Rohrer

redaktion@wundo.ch

Es war mit den Jahren ein eher unscheinbarer Altbau geworden, das nun verschwundene Haus an der Bahnhofstrasse 9 inmitten der modernen Neubauten. Und doch war es einer der letzten Zeugen der einstigen Haupt- geschäftsstrasse im Buchser Zentrum, das sich immer mehr oder weniger im Wandel befindet. So sind heute noch jene alten Bauten, die der Strasse einst ihr typisches Aussehen verliehen, an einer Hand abzuzählen.

«Das Alte stürzt und neues Leben blüht aus den Ruinen», der geflügelte Spruch besitzt Gültigkeit auf Dauer. Das abgebrochene Gebäude, in welchem sich zuletzt ein Imbisslokal befand, muss mehr als 130 Jahre alt gewesen sein. Denn das 1815 gegründete weltbekannte Transportunternehmen Danzas eröffnete in diesem Haus an der Bahnhofstrasse im Jahre 1885 seine Buchser Filiale. Und blieb dort bis 1948. Bekannt wurde das Haus dann später vor allem durch das von Emma Schoch-Ammann im Jahre 1949 eröffnete Toura-Lebensmittelgeschäft.

Lebensmittelladen und Coiffeuersalon

Käse, Butter, Milch, Kolonialwaren und Reformprodukte wurden hier stets freundlich über den Ladentisch verkauft. Ihrem Grundsatz, zufriedene Kunden zu gewinnen, blieb die Geschäftsleiterin immer treu. Diese Kundschaft wusste denn die sorgfältige und speditive Bedienung auch sehr zu schätzen. Nach 18-jähriger selbstständiger Tätigkeit übergab Emma Schoch Ende Januar 1967 altershalber die Führung des Geschäfts an Anni Lüthi-Widmer. Auch sie bediente die Einkaufenden immer freundlich und mit gutem Rat, während ihr Ehemann Paul Lüthi gleich nebenan im selben Haus seinen Coiffeursalon betrieb. Anni Lüthi führte das Geschäft bis 1976. Danach wurden die Räumlichkeiten nach verschiedenen Umbauten im Laufe der Jahre anderweitig genutzt. Unter anderem war auch ein Spielsalon zu finden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.