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BUCHS: Eine Totalsanierung ist nicht zumutbar

Am Mittwochabend fand die Hauptversammlung der Genossenschaft Alterswohnungen statt.

Anlässlich der HV der Genossenschaft Alterswohnungen Buchs vom Mittwochabend überbrachte der Präsident der Genossenschaft Alterswohnungen Ludwig Altenburger den Genossenschaftern in seinem Jahresbericht erfreuliche Informationen. Er habe viel positive Resonanz in Bezug auf die Neugestaltung des Aussenbereichs im Wetti-Block von verschiedenen Seiten entgegennehmen dürfen.

Der neugestaltete Gehweg entlang der Wohnbaute und des renaturierten Wetti-Bachs würden einen schätzenswerten Beitrag zur Lebensqualität leisten. Der Vorstand der Genossenschaft ist denn auch auf den Wunsch eingegangen, man möge dem neugestalteten Gehweg entlang mit Sitzplatzgelegenheit einen passenden Zaun anbringen.

Keine Mietzinssenkung für Liegenschaft Flös

Passend dafür entschied sich der Vorstand – mit Rücksicht auf die naturnahe Umgebung – für einen Staketenzaun, der sich durch seine natürliche Unregelmässigkeit optimal in die Natur einfügt. Nach diesem erfreulichen, naturnahen Thema kam die trockene, aber dennoch erfreuliche Materie zur Sprache: Per 1. Oktober 2017 reduzierte die Genossenschaft anhand des veränderten Referenzzinssatzes von 1,75 auf 1,5 Prozent, sodass der Mietzins um 2,91 Prozent reduziert werden konnte.

«Das allerdings», so der Präsident, «betreffe nur die Mieter der Liegenschaft Wetti. Die Liegenschaft Flös komme nicht in den Genuss der Mietzinssenkung, weil die Mieten seinerzeit vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) festgelegt wurden. Das heisst, die grundverbilligten Mietzinsen wurden damals bis 2020 festgelegt.

Budgetierung nicht immer einfach

Im Bereich der Finanzen wurde, wenn auch in geringerem Masse als im Vorjahr, ein Gewinn ausgewiesen. Für die Genossenschaft sei die Budgetierung nicht immer einfach, erklärte Heini Senn, Verwalter und Vorstandsmitglied der Genossenschaft. «Es ist so, dass vor allem im Haus Wetti (Baujahr 1986), Erneuerungen anstehen: Wenn eine Wohnung durch die Übersiedlung ins Altersheim oder bei Tod frei wird, werden vor allem Küche und Bad saniert.» Das sei dringend wichtig, weil die Ausstattung alt und die Räumlichkeiten dunkel gestaltet sind, was nicht gerade optimal sei für ältere Menschen.

Einplanen könne man diese Aufwendungen im Budget nur vage. Denn allein eine bescheidene Sanierung der freiwerdenden Wohnungen kommt auf stattliche 17 000 Franken zu stehen. Da muss man wohl gut haushalten –bei insgesamt 66 Wohnungen. Die Gangart Wohnung für Wohnung zu sanieren, wenn sie frei werden, wurde nicht aus finanztechnischen Gründen veranlasst. «Eine Totalsanierung können wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern gar nicht zumuten», sagt Heini Senn, Verwalter und Vorstandsmitglied, rücksichtsvoll auf Nachfrage.

«Wir sind ausgebucht»

Das Angebot der Genossenschaft Alterswohnung ist gesucht und begehrt. «Wir müssen keine Mieter suchen. Wir sind ausgebucht und haben eine Warteliste», sagt Verwalter Senn, im Wissen, dass das Konzept Genossenschaft Alterswohnung auch heute mehr denn je geschätzt wird.

Heidy Beyeler

redaktion@wundo.ch

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