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BUCHS: Eine idyllische Oase für die Naherholung

Das Projekt Renaturierung Wettibach ist abgeschlossen. Am Freitag fand die Übergabe an die Bevölkerung statt. Das Gewässer ist ein belebendes Element geworden.
Hansruedi Rohrer
Daniel Gut (links) und Ludwig Altenburger besichtigen die neue Informationstafel am renaturierten Abschnitt der Wetti. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Daniel Gut (links) und Ludwig Altenburger besichtigen die neue Informationstafel am renaturierten Abschnitt der Wetti. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Hansruedi Rohrer

redaktion@wundo.ch

Die Wetti war lange Zeit ein kanalartiger Bach mit einem hart verbauten Böschungsfuss. Im Auftrag der Stadt wurde das Gewässer im vergangenen Jahr auf einer Länge von etwa 550 Meter aufgewertet. Die Renaturierung der Wetti auf diesem Abschnitt wurde beim neu entstandenen Aufenthaltsbereich auf der Höhe Brunnenstrasse mit der Öffentlichkeit gefeiert. Der Fischereiverein und der Ornithologische Verein wiesen an Informationsständen auf die verschiedenen Naturwerte hin. Ein lebenswertes Buchs sei schon länger ein Anliegen, sagte Stadtpräsident Daniel Gut zur Eröffnung. Dabei sollen die Bäche auch als Grünachse in der Siedlung dienen. Zwei Ziele seien bei der Wetti-Renaturierung realisiert worden: Hochwasserschutz und mehr Raum für die Natur.

Viele sollen Freude an der Oase haben

Nebst der Projektrealisierung sei man aber auch auf das Wohlwollen der Nachbarn angewiesen gewesen, sagte Daniel Gut. Diesen dankte er sowie auch verschiedenen Sponsoren, welche zur Verwirklichung beigetragen haben. «Ich wünsche mir, dass viele Leute Freude an dieser Oase haben», sagte der Gemeindepräsident. Stadtrat und Präsident der Naturschutzkommission Ludwig Altenburger benutzte die Gelegenheit, den Anwesenden einige Gedanken zum Thema Biodiversität mitzugeben. Diese bezeichne die Vielfalt des Lebens; alle Lebewesen, alle Lebensräume, aber auch die genetische Vielfalt seien ein Teil davon. «Gerade bei der Renaturierung der Wetti, wo das Wasser wieder zu hören ist, sehe ich den Zusammenhang zur Evolutionstheorie. So zum Beispiel zum Quastenflossler.» Dieser werde als Nachkomme jener Organismen betrachtet, aus dem sich vor über 300 Millionen Jahren die vierbeinigen Landtiere weiterentwickelten. «Aber beim Ausfischen der Wetti ist sicher keiner dabei gewesen.» Die Biodiversität sei stark bedroht, sagte Ludwig Altenburger. Hauptsache für den drohenden Verlust sei der global wachsende Ressourcenverbrauch. Dabei gehe Boden verloren und die Ökosysteme würden zunehmend zerstückelt. «Die Renaturierung der Wetti ist eine kleine, aber wertvolle Umsetzungsmassnahme zur Förderung des natürlichen Lebensraums.» Am Schluss waren alle zum Apéro mit Wurst eingeladen.

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