BUCHS: Ein buntes Frühlingsprogramm im Fabriggli

Eine Kinder- und eine Jugendtheaterproduktion, die neunte Ausgabe der Tanzbar, ein Diaabend besonderer Art sowie ein Konzert der albanisch-schweizerischen Sängerin Elina Duni: Dies ist das Aprilprogramm des Werdenberger Kleintheaters Fabriggli in Buchs.

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Das Reisen liegt in der Natur des Menschen. Und so haben sich auch die zwei Gruppen des Spielraum, der Fabriggli-Theatergruppen der 5- bis 12-Jährigen, mit dem Reisen und dazu passenden Geschichten befasst. Dabei sind zwei Stücke mit dem Titel «Reise, fertig, los» entstanden, die am 7. April, um 17 Uhr, und am 8. April, um 16 Uhr, zu sehen sind.

Bereits zum neunten Mal wird am 14. April, 21 bis 3 Uhr, zur Tanzbar eingeladen. Der Abend beginnt mit DJ Zögg. Danach wird das Trio von Pitika Nation die Bühne rocken. Pitika Nation fusionieren Reggae und Dancehall mit House, Hip-Hop, Akustik-Gitarre, Rock und Pop. Den unverkennbaren Gesang liefert Tinà gemeinsam mit Mr. Kamanzi, dem Basler Reggae-Import aus Tansania. Nach dem Konzert übernimmt das FM4 Swound Sound System und bringt gepflegte elektronische Tanzmusik mit Stil und Humor. Tanzen, ein Schwatz an der Bar, ein Cocktail in der Hand.

«So nackt wie gerade noch o. k»

Am 20. April ist Reeto von Gunten im Fabriggli zu Gast, mit dem Stück «iSee three». Seine Diaabende lassen einen Tränen lachen, unerwartete Gedanken spinnen und neue Blickwinkel entdecken. So sind seine auf Klebestreifen notierten und im Alltag platzierten Kommentare – die «Removables» – zahlreich nachgeahmt und gar Inhalt von Unterrichtseinheiten und Workshops geworden. Oder die Serie «Noked»: Für diese haben sich Passanten «so nackt wie gerade noch o. k» portraitieren und dadurch in ihr Innerstes blicken lassen.

Brückenbauerin zwischen Balkan und Schweiz

Der 26. April bringt ein Wiedersehen mit Elina Duni, der albanisch-schweizerischen Sängerin und Komponistin, die längst als Brückenbauerin zwischen Balkan-Traditionen und zeitgenössischem Schweizer Jazz bekannt geworden ist und 2017 für ihr Schaffen den Schweizer Musikpreis erhalten hat. In ihrem Solo-Programm «Aufbrechen» zeigt sie sich erstmals als Singer/Songwriterin und erzählt in neun Sprachen von Migration und Verlust.

Sie sind ganz gewöhnliche Jugendliche, wohnen in derselben Stadt und gehen auf dieselbe Schule. Sie suchen Verständnis, Trost, den Kick oder die Wahrheit. Und irgendwann beginnen sie damit, in Chatrooms zu kommunizieren, die das erfüllen, was ihnen die reale Welt nicht zu geben scheint.

Dies ist der Inhalt der Produktion der Fabriggli-Jugendtheatergruppe der 12- bis 18-Jährigen mit dem Titel «communicate.me», zu sehen am 28. April und am 4. Mai. (pd)