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BUCHS: Die W&O-Redaktion ist umgezogen

Einige Jahre standen die Räume in der Bahnhofstrasse 4 leer. Nun kommt die Redaktion wieder zurück in die einst für sie massgeschneiderten Räume. Für manch einen schliesst sich der Kreis.
Ursula Wegstein
Korrektor Ernst Hobi und Reinigungskraft Werner Graf montieren den Schaukasten ab. (Bild: Ursula Wegstein)

Korrektor Ernst Hobi und Reinigungskraft Werner Graf montieren den Schaukasten ab. (Bild: Ursula Wegstein)

Ursula Wegstein

ursula.wegstein@wundo.ch


80 Kartons einpacken und auspacken. Schreibmaterial, Ordner, gesammelte Zeitungen aller Art, eigene und andere, alte und aktuelle, ein Redaktions-E-Bike, zwei Kaffeemaschinen und ein in schwarzes Leder gebundenes Archiv, das bis ins Jahr 1891 zurückreicht. Das wertvollste Stück der Redaktion: Der Kopierer und Drucker, der Zeitungsseiten 1:1 drucken kann, ist sehr teuer und darf deshalb nur unter den Augen eines Fachmanns gezügelt werden.

«Meine grösste Sorge ist die Technik. Das heikelste und wichtigste ist unser IT-Netzwerk», sagt Chefredaktor Thomas Schwizer. Darum ist auch ein Fachmann von der zentralen IT dabei. «Der Worst Case wäre, wenn die Computer in den neuen Räumen aus irgendeinem Grund nicht funktionieren würden und wir einen Totalausfall hätten.»

Umzug während regulärer Zeitungsproduktion

Denn: Der Umzug läuft «on the work», das heisst während einer kompletten Zeitungsproduktion. Für jeden einzelnen bedeutet das: Es wird gearbeitet, bis Schreibtisch und Stuhl davon getragen werden. Dann heisst es Laptop ausstecken, unter den Arm klemmen, eigenhändig von der Bahnhofstrasse 14 bis zur Bahnhofstrasse 4 transportieren und dort weiter arbeiten.

Im Vorfeld neu installiert ist bereits eine schnellere und nicht von äusseren Wetterverhältnissen abhängige Glasfaserverbindung von den Räumen bis zur Zentralredaktion beim St. Galler Tagblatt. «Wir sind für die Zukunft gerüstet», sagt Thomas Schwizer. Vor Kurzem haben wir auch unsere Telefonanlage auf Skype for Business umgestellt. Den Umzug bezeichnet der Chef als notwendigen Schritt. Dies nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Kostenoptimierung.

Optimale Raumaufteilung für eine Redaktion

Der Vorteil sei, dass die neuen alten Räume an der Bahnhofstrasse 4 damals genau für den Bedarf der Redaktion des «Werdenberger & Obertoggenburger» konzipiert wurden und somit massgeschneidert seien. Für die momentane Grösse der Redaktion bieten sie eine optimale Raumaufteilung.

«Für mich schliesst sich der Kreis wieder», sagt Armando Bianco, der vor 18 Jahren als junger Redaktor beim W&O angefangen hat. Es geht wieder back to the Roots. «Ich finde die zentrale Lage praktisch, denn ich habe nun vom Bahnhof wieder einen kürzeren Weg zur Arbeit.» Tatsächlich funktionierte in den neuen Räumen wegen der Firewall kurzfristig das Netzwerk nicht. Dennoch alles im Rahmen. Die heutige Zeitung ist der Beweis.

Armando Bianco (links), meistens Tagesredaktor und schon lange beim W&O, sowie Sportredaktor Robert Kucera sind trotz Lärm und Umzugstreiben die Ruhe selbst und voll auf ihre Arbeit konzentriert.

Armando Bianco (links), meistens Tagesredaktor und schon lange beim W&O, sowie Sportredaktor Robert Kucera sind trotz Lärm und Umzugstreiben die Ruhe selbst und voll auf ihre Arbeit konzentriert.

Chefredaktor Thomas Schwizer packt auch tatkräftig mit an. (Bild: Ursula Wegstein)

Chefredaktor Thomas Schwizer packt auch tatkräftig mit an. (Bild: Ursula Wegstein)

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