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BUCHS: Die Persönlichkeit ist entscheidend

Rund 400 Schülerinnen und Schüler nutzen gestern die Gelegenheit, sich am Berufswahl-Event «Lehre statt Leere» über verschiedene Berufe zu informieren und erste Kontakte in die Arbeitswelt zu knüpfen.
Katharina Rutz
Eric Müntener (links) und Jan Wohlwend. (Bild: kru)

Eric Müntener (links) und Jan Wohlwend. (Bild: kru)

37 Ausbildungsbetriebe aus der weiteren Region präsentierten sich gestern an der 7. Ausgabe von «Lehre statt Leere» des Arbeitgeberverbands Sarganserland-Werdenberg im OZ Flös. Sie stellten 50 verschiedene Berufe aus Industrie, KMU, Detailhandel, Gewerbe und Sozialem vor. Viele gingen aktiv auf die rund 400 Schülerinnen und Schüler zu und boten erste praktische Einblicke. So lernte man am Stand von ­Etravis Grossenbacher AG wie man einen Stecker an ein Stromkabel montiert. Bei der Feinwerkoptik Zünd AG durften die Jugendlichen mit verschiedenen optischen Linsen ihr eigenes Emoji herstellen und am Stand des Grand Resorts Bad Ragaz mussten unter dem Auge des Kochs Gemüsesorten benannt werden. Die Mitarbeiter des EW Azmoos demonstrierten, wie ein Muskel durch Strom zusammengezogen wird. Die Schülerinnen und Schüler unterzogen sich rege diesem Selbsttest. Die Unternehmer zeigten sich mit dem Anlass zufrieden und die Schülerinnen und Schüler schätzten die Möglichkeit, erste Kontakte für mögliche Schnupperstellen zu knüpfen.
Solche Anlässe sind wichtiger denn je, denn «lange nicht alle Lehrstellen werden heutzutage besetzt», sagt Karin Böbner von der Berufs- und Laufbahnberatung Werdenberg. Dies habe vor allem zwei Gründe: «Erstens ist nach wie vor die Persönlichkeit der ­Jugendlichen entscheidend. Wie tritt jemand auf, ist er verlässlich, höflich und zeigt Interesse. Die Noten sind zweitrangig.» Zweitens gebe es beliebte und weniger angesehene Berufe, was mit der heutigen Gesellschaft zu tun habe. «Jedoch kann auch ein handwerklicher Beruf der Einstieg in eine höhere, vielleicht in der heutigen Zeit angesehenere, beruf­liche Stellung sein», sagt Karin Böbner. Gerade in Industrie und Gewerbe würden viele Fachleute fehlen.

Wichtige Kontakte knüpfen

Am diesjährigen Anlass «Lehre statt Leere» nahmen rund 400 Schülerinnen und Schüler von Sennwald bis Wartau teil. Ihnen ist vor allem wichtig, sich informieren zu können und bereits erste Kontakte für mögliche Schnupperlehren knüpfen zu können.

«Hier kann ich verschiedene Berufe genauer anschauen, die mich interessieren. Ich kann mich bereits nach der Möglichkeit erkundigen, schnuppern zu gehen. Vielleicht sogar schon einen Termin ausmachen. Und ich erhalte viele Informationen», sagt Aline Szacsvay. Ihrer Kollegin Maria Rutz gefällt, dass sie hier die verschiedenen Berufe erleben kann. «Ich kann viele Erfahrungen mitnehmen und mich nach Schnupperlehren erkundigen. Ausserdem lerne ich Leute kennen, die mir weiterhelfen können», sagt sie.

Eric Müntener möchte sich über den Beruf des Kochs genauer informieren. «Diesen habe ich noch nie gesehen, er interessiert mich aber. Oder ich gehe an die WMS», sagt er. Sein Kollege Jan Wohlwend ist sich bereits sicher: «Ich informiere mich hier über den Beruf als Konstrukteur. Weil ich gerne am Computer arbeite und 3D-Zeichnungen anfertige.» Den Anlass finden beide gut, «da wir vielen Leuten Fragen stellen können». (kru)

Aline Szacsvay (links) und Maria Rutz. (Bild: kru)

Aline Szacsvay (links) und Maria Rutz. (Bild: kru)

Hier können die Schülerinnen und Schüler gleich selber Hand anlegen und ein Kabel mit einem Stecker verbinden. (Bild: kru)

Hier können die Schülerinnen und Schüler gleich selber Hand anlegen und ein Kabel mit einem Stecker verbinden. (Bild: kru)

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