BUCHS: Die Anlage ist an ihrer Belastungsgrenze angelangt

Die Delegierten des Abwasserverbandes Buchs-Sevelen-Grabs haben die Rechnung 2016 und das Budget 2017 genehmigt. Die Sanierung und Erweiterung der ARA steht bevor.

Heini Schwendener
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Die ARA Buchs des Abwasserverbandes Buchs-Sevelen-Grabs hat im vergangenen Jahr alle Grenzwerte eingehalten. Das Personal erntete dafür Lob vom Vorstand und vonseiten des Kantons. (Bild: Heini Schwendener)

Die ARA Buchs des Abwasserverbandes Buchs-Sevelen-Grabs hat im vergangenen Jahr alle Grenzwerte eingehalten. Das Personal erntete dafür Lob vom Vorstand und vonseiten des Kantons. (Bild: Heini Schwendener)

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Die Delegierten des Abwaserverbandes Buchs-Sevelen-Grabs bestehen aus Behördenmitglieder der drei Gemeinden. Sie konnten am Donnerstag zufrieden Kenntnis nehmen vom Abschluss der Jahresrechnung 2016, die ihnen Verbandspräsident Daniel Gut, Buchs, erläuterte.

Der Betriebsaufwand betrug 3,74 Mio. Franken. Er war damit tiefer als die budgetierten 4,432 Mio. Franken. Abgedeckt wird der Betriebsaufwand durch die drei Verbandsgemeinden. Die Kostenaufteilung erfolgt durch einen mehrstufigen Verteilschlüssel (vgl. Kasten). Demnach beträgt der Kostenanteil für die Gemeinde Buchs 1,876 Mio. Fr. (Budget 2,151 Mio. Fr.), für die Gemeinde Sevelen 1,1 Mio. Fr. (Budget 1,349 Mio. Fr.) und für Grabs 763955 Fr. (Budget 923517 Fr.). Daniel Gut, der Buchser Stadtpräsident, erläuterte den Delegierten die wesentlichen Abweichungen der Rechnung 2016 zum Budet 2016. Die Rechnung wurde schliesslich von der Delegiertenversammlung einstimmig gutgeheissen. Auch das Budget 2017 wurde einstimmig verabschiedet. Es sieht einen Betriebsaufwand von 4,435 Mio. Franken vor und liegt damit in der Grössenordnung des Budgets für das Jahr 2016.

Grosses Lob gab es für die Angestellten der ARA Buchs von Seiten des Verbandspräsidenten: «Ihr macht einen Superjob, dafür bedanken wir uns bei allen.» Ein Kompliment gab es auch von Seiten des Kantons. Christoph Baumann vom Amt für Umwelt und Energie gratulierte den Verantwortlichen der ARA und des Abwasserverbandes. Die Belastung der Anlage sei an der oberen Grenze, zuweilen sei sie sogar schon überlastet. Trotzdem hätten die Grenzwerte eingehalten werden können.

Die ARA Buchs muss nun saniert und erweitert werden. In einer ersten Etappe müssen dafür mehr als zehn Millionen Franken investiert werden. Voraussichtlich wird es in den drei Verbandsgemeinden im Herbst zu Urnenabstimmungen kommen.