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BUCHS: Der pure Spass am Musizieren

Verschiedenste Formationen der Musikschule Werdenberg sorgten am Samstag in der Lokremise für einen sehr gelungenen musikalischen Abend. Ein Grossanlass, der Auftretenden und Zuhörern viel Spass bereitete.
Pius Bamert
Die Musikschule Werdenberg konnte mit dem abwechslungsreichen Konzertabend einen grossen Erfolg feiern. Das gilt auch für die Big Band Sound Factory …

Die Musikschule Werdenberg konnte mit dem abwechslungsreichen Konzertabend einen grossen Erfolg feiern. Das gilt auch für die Big Band Sound Factory …

Pius Bamert

redaktion@wundo.ch

Die Schüler und Lehrer der Musikschule hatten zum Musikabend in der Lokremise Buchs eingeladen. Das «Volk» kam in Scharen. Rund 350 Zuhörer genossen die Darbietungen der 130 Musikschaffenden. Dazu kamen noch 30 Helfer. Der Grossanlass stand unter dem Motto «Rock the Lok». Die Reaktion der vielen anwesenden Jugendlichen war einhellig: «Mega cool, richtig geil!»

«Wir haben keinen Platz für Hammond-Örgeler, und E-Pianos kommen uns nie ins Haus. Wir nehmen nur Schüler, die an ernsthafter Musik interessiert sind.» Das war in den 60er-Jahren die Einstellung des Konservatoriums Luzern. Vieles hat sich seither verändert. Heute wird Musik gespielt, nicht erkrampft. Improvisieren, wie es zu Johann Sebastians Bachs Zeiten üblich war und dann in Vergessenheit geriet, wird heute wieder gefördert. Das Angebot der Musikschule ist ­heute vielfältig geworden. Ausser den «konventionellen» Instrumenten wie Piano, Geige und diversen Blasinstrumenten lernt man Schwyzerörgeli, E-Gitarre, Hackbrett und Zither. Im Lehrplan sind auch Ballett und Gesangsunterricht enthalten.

Die Big Band «Sound Factory» der Musikschule (Conductor und Arrangement: Wolfgang ­Ludescherd) nimmt Platz auf der Bühne. Noch einiges Räuspern, dann geht’s swingend los, von ­Satin Doll über The Girl from ­Ipanema und Cheek to Cheek bis zum unvergesslichen St. Louis Blues. Alles alte und heute noch beliebte Gassenhauer. Viele Soli werden geboten, darunter ein hervorragendes auf dem Bariton-Sax (Bernhard Klas). Für das richtige Jazz-Feeling sorgt mit ihrem Gesang Celine Insinna. Es ist zwar ein kurzer Auftritt, doch es warten noch viele Gruppen, um auf die Bretter zu stehen, die für alle Musizierenden die Welt bedeuten.

Musikalisch keine Berührungsängste

Mit rund 1800 Musikschülern und 60 Lehrpersonen ist die ­Musikschule Werdenberg eine grosse Organisation. Dennis Mungo wurde 2016 als deren ­Leiter gewählt. Der Verwaltungsrat, so hiess es nach Mungos Wahl, «ist überzeugt, dass sich die Musikschule unter seiner Führung positiv weiterentwickeln wird». Sein Engagement in der Musik- und Kulturszene der ­Region Werdenberg habe in den letzten Jahren positive Spuren hinterlassen.

Mungo spielt auf seiner Bassgitarre selbst mit bei P.O.M (Pop/Rock Department). Er hat seinen «Haufen» im Griff. Songs von Brian Adams über Jimmy Hendrix bis The Show Must Go On von Queen und Heaven der Schweizer Gruppe Gotthard ertönen. Michael Kramer ist der Chor­leiter. Das Ganze fetzt, das Licht zittert, die Nebelmaschine ar­beitet auf Hochtouren. «Wir haben keine Berührungsängste», so Mungo, «wir achten jede Musikrichtung.»

Eine Vorstellung folgt der anderen. Mallet Fun und Percussion Mix steht beides unter der Leitung von Geri Tobler, The Judges unter jener von Dennis Mungo. Nach dem Auftritt der Lehrerband ist es Zeit für den Auftritt der «Gäste» aus Liechtenstein. Klaus Pfefferkorn leitet die rund 80 Teilnehmenden des Jugendorchester MS Liechtenstein und MS Werdenberg. Und zum Abschluss spielt die Band S.I.X. unter der Leitung von Dennis Mungo auf.

Das klare Fazit nach dem langen, aber begeisternden Abend: «Das macht Gluscht» auf mehr.

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