BUCHS: Das Naturparadies in Stadtnähe ist sehr beliebt

Mit der Pflanzung von Bäumen wird das Renaturierungsprojekt beim Binnenkanal abgeschlossen.

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Nebst den natürlichen Sitzmöglichkeiten auf Steinen und Baumstämmen laden neu auch vier hölzerne Sitzbänke zum Verweilen ein. (Bild: Radi)

Nebst den natürlichen Sitzmöglichkeiten auf Steinen und Baumstämmen laden neu auch vier hölzerne Sitzbänke zum Verweilen ein. (Bild: Radi)

In diesen Tagen werden die Arbeiten am Werdenberger Binnenkanal zwischen ARA Buchs und Ochsensand abgeschlossen. Als letztes wird derzeit ein Teil des früheren und inzwischen verfüllten Bachbetts mit Stauden und Bäumen bepflanzt. Die Aufforstung wird durch die Forstgemeinschaft Grabus ausgeführt. Projektleiter Dominik Wäger zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: «Die Natur nimmt den neu geschaffenen Lebensraum für sich in Anspruch, und der Mensch nutzt diesen intensiver als ursprünglich angenommen.» Trotz der intensiven Nutzung sei diese für die Pflanzen und Tiere erträglich.

Zahlreiche Sitzgelegenheiten für Erholungssuchende

Auf Anregung einiger Fahrradfahrer, Inlineskater, Spaziergänger und Erholungssuchenden wurden inzwischen an vier Standorten hölzerne Sitzbänke aufgestellt. «Diese stehen alle nahe an der Strasse und sind in erster Linie für gehbehinderte Besucher gedacht oder Leute, die auf der Strasse bleiben wollen», erklärt Wäger. Für alle anderen Erholungssuchenden bieten sich dem Trampelpfad entlang Dutzende natürliche Sitzmöglichkeiten an. Diese sind oft idyllisch gelegen und laden zum Verweilen, Entspannen und Geniessen ein. Nebst den vier Sitzbänken wurden in den vergangenen Wochen der Strecke entlang auch fünf Abfallbehälter und Robidog-Spender aufgestellt. Mit dieser Massnahme werden die Besucher angehalten, im naturnahen Paradies Ordnung zu halten und sorgsam mit dem wertvollen Lebensraum umzugehen.

Gebiet wird so naturnah wie möglich belassen

Um den Besucherfluss etwas zu steuern, wurde der bestehende Trampelpfad Richtung Süden bis zum Parkplatz hin erweitert. Wer diesen begeht, muss mancherorts Ästen ausweichen oder gar über Baumstämme steigen. Dies ist so gewollt. «Wir versuchen den neu geschaffenen Erholungsraum so gut wie möglich der Natur zu überlassen. Umgefallene Bäume werden nicht weggeräumt, solange sie kein Sicherheitsrisiko oder eine Hochwassergefährdung darstellen», erklärt Wäger. Bei Kindern kommt der erlebnisreiche Weg entlang dem fliessenden Wasser besonders gut an. Alle paar Meter gibt es etwas zu entdecken oder einem kleineren oder grösseren Hindernis auszuweichen. Dies insbesondere seit dem Sturm im September. (radi)