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BUCHS: Bevor man an den Anschlag kommt

Kernthema an der HV des Entlastungsdienstes (ED) Sargans Werdenberg war das Zusammengehen der regionalen Organisationen zum Entlastungsdienst Ostschweiz – ein Schritt zur verstärkten Professionalisierung.
Heidy Beyeler
Isabel Richenberg, Mels, wurde als Kassiererin von Heimo Stiriti mit einem Blumenstrauss verabschiedet; Nachfolger Bruno Zingg, Gams, wurde gewählt, war aber bei der Wahl nicht zugegen. (Bild: Heidy Beyeler)

Isabel Richenberg, Mels, wurde als Kassiererin von Heimo Stiriti mit einem Blumenstrauss verabschiedet; Nachfolger Bruno Zingg, Gams, wurde gewählt, war aber bei der Wahl nicht zugegen. (Bild: Heidy Beyeler)

Heidy Beyeler

redaktion@wundo.ch

Vor 35 Jahren wurde der Verein ED Sargans Werdenberg gegründet, mit dem Zweck die Entlastung von Angehörigen von Menschen mit Behinderung oder chronischen Krankheiten in den Bezirken Sargans und Werdenberg sowie im Fürstentum Liechtenstein zu ermöglichen. Seit dem 1. Januar 2018 haben sich nun vier von sechs regionalen ED im Kanton St. Gallen zum Dachverein Entlastungsdienst Ostschweiz zusammengeschlossen: ED Toggenburg Neckertal, ED Wil Gossau Untertoggenburg, ED Rheintal und ED Sargans Werdenberg.

In der Phase des Zusammenschlusses wurden neu Leitbild, Mission, Kompetenz, Einfühlungsvermögen, Kreativität, Verantwortung und Transparenz in Leitsätzen für alle vier regionalen ED formuliert; ein Instrument, das auch für Aussenstehende gut verständlich erklärt, wo und wie die Entlastungsdienste Hand bieten. Entlastung erfahren Angehörige von Menschen mit Behinderung –Kinder, Jugendliche bis hin zu Senioren– mit regelmässigen oder sporadischen, stunden- oder tageweisen Angeboten.

Dafür braucht es eine Vermittlung. Jeder der vier regionalen ED verfügt über eine Vermittlerin –als erste Anlaufstelle. Erste Bedarfsabklärungen werden mit der betroffenen Familie abgeklärt, Umfang, Dauer und Zeitraum definiert und eine gemeinsame Einsatzplanung für die Betreuung ausgearbeitet. Rund 20 Betreuerinnen sorgen beim ED Sargans Werdenberg mit regelmässiger oder sporadischer Entlastung für persönlichen Freiraum betroffener Familien bzw. Angehörigen, um Energie und Kraft zu tanken oder einfach einmal für sich selber Zeit zu haben, zum Verschnaufen.

Wichtig sei, so Erika Flammer an der Hauptversammlung weiter, Vermittlerin des ED Sargans Werdenberg, «dass den Menschen mit einer Behinderung, die vom ED betreut werden, eine Betreuerin, ein Betreuer zur Seite steht. Grundsätzlich müsse, wenn immer möglich, dieselbe Person dafür da sein, damit das Vertrauen aufgebaut und gestärkt werden könne.

Auch wenn der Übergang zum neu gegründeten Dachverein nicht für alle Mitwirkenden einfach war, herrscht beim ED Sargans Werdenberg Zufriedenheit und Zuversicht. «Umstellungen haben mit Veränderungen zu tun. Man muss sich in das neue Gefüge einarbeiten. Grundsätzlich werden wir mit dieser Struktur –insbesondere in administrativen Belangen– professioneller arbeiten können», sagt Vermittlerin Erika Flammer überzeugend. «Unsere Mitarbeitenden haben die Betreuung schon immer hervorragend gemacht.»

«Wir sind froh, wenn wir unterstützt werden»

Seit 35 Jahren bietet der Entlastungsdienst Sargans Werdenberg seine Dienste an, damit Angehörige von behinderten Menschen entlastet werden –zu erschwinglichen Kosten. Der ED Sargans Werdenberg ermöglicht mit Spenden finanzielle Entlastung betroffener Familien. Diese wird über Mitgliederbeiträge und Spenden ermöglicht. Umso grösser war die Freude, dass gerade einen Tag vor der HV des ED Sargans Werdenberg bei der Pfarrwahl der Kirchgemeinde Sennwald in der Kirche Sax die Kollekte dem Entlastungsdienst Sargans Werdenberg zugesprochen wurde. Heimo Stiriti, Präsident des ED Sargans Werdenberg, freut sich über die Zuwendung der Kollekte. «Schön ist, wenn wir von regionalen Organisationen mit Zuwendungen unterstützt werden. Wir sind immer froh, wenn Spenden aus der Region unsere Arbeit unterstützen.»

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