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BUCHS: Bahnhof mit Zentrum verbinden

Durch die neuen Planauflagen zum «Chez Fritz»-Projekt werden das Verkehrsregime und Parkplatzflächen genauer definiert – und Wünsche aus dem Mitwirkungsverfahren gesichert.
Hanspeter Thurnherr
Das Ostufer des Giessen wird umgestaltet – hier durch Pfosten und Markierung angedeutet – und schafft so eine Verbindung zwischen dem Bahnhof und dem Zentrum. Ein Steg über das Gewässer wird den direkten Zugang zum «Chez Fritz»-Areal ermöglichen. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Das Ostufer des Giessen wird umgestaltet – hier durch Pfosten und Markierung angedeutet – und schafft so eine Verbindung zwischen dem Bahnhof und dem Zentrum. Ein Steg über das Gewässer wird den direkten Zugang zum «Chez Fritz»-Areal ermöglichen. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Im Zusammenhang mit dem «Chez Fritz»-Projekt plant die Stadt Buchs eine Verlängerung der Begegnungszone an der Bahnhofstrasse bis zu jener am Bahnhofplatz (siehe Frontseite). Gemäss Jürg Ragettli, Leiter der Bauverwaltung, hat dies vor allem ein Ziel: «Wir wollen den Bahnhofplatz besser mit dem Zentrum verbinden.» Dem dient auch, dass das Verbindungsstück der Kappelistrasse zwischen Bahnhof- und Grünaustrasse in diese Zone eingeschlossen wird.

Die «Eingangspforte» in diese Begegnungszone würde zwischen dem Kreisel Grünau-/Heldaustrasse und der Abzweigung Bahnhofplatz/Bahnhofstrasse erstellt. Damit gehen die beiden heutigen, räumlich getrennten Begegnungszonen nahtlos ineinander über. Das kurze Verbindungsstück von der Bahnhofstrasse zur Grünaustrasse vor dem Buchserhof und Guarani wird als gerade Verlängerung der Technikumstrasse neu gestaltet. «Dies wurde bereits in den 90er-Jahren so angedacht», weiss Jürg Ragettli. Sie wird aber auch künftig als «Einbahnstrasse mit Gegenverkehr von Radfahrern» signalisiert bleiben.

Ein kurzes Stück im Gegenverkehr

Geplant ist weiter, ein kurzes Stück der Grünaustrasse, nämlich den untersten Teil, also zwischen Kappelistrasse und dem Kreisel zur Heldaustrasse, so zu gestalten, dass sie im Gegenverkehr betrieben werden kann. «Wir wollen damit den Verkehr in Richtung Zentrum beim Kreisel aufteilen. Wer in die ‹Chez Fritz›-Tiefgarage oder in die Kappelistrasse fahren will, muss dann nicht den Umweg über die Bahnhofstrasse nehmen. Der Verkehr Richtung Zentrum bleibt auf der Bahnhofstrasse. So können wir den Verkehr sinnvoll aufteilen», erklärt Ragettli und verdeutlicht: «Die restliche Grünaustrasse bleibt als Einbahnstrasse erhalten und wird von diesen Plänen nicht tangiert.» Sollte es dereinst tatsächlich ein Parkhaus im Gebiet der heutigen Rondelle geben, wäre auch deren Zufahrt von der Grünaustrasse her möglich. Auch die Neugestaltung des östlichen Giessenufers zwischen Bahnhof- und Grünaustrasse ist die logische Weiterführung der Gestaltung des Gewässers im Bereich des Bahnhofplatzes.

Im Sondernutzungsplan werden unter anderem die Flächen für einzelne Nutzungen genau definiert. Daraus lassen sich die Zahl und die genauen Quadratmeter für die Parkplätze definieren «Wir erreichen damit eine massgebliche Präzisierung, ohne dass sich das Projekt in den Grundzügen verändert», erklärt der Leiter der Bauverwaltung. Mit diesen Präzisierungen lässt sich auch nachweisen, dass das zu erwartende Verkehrsaufkommen unproblematisch ist.

Halböffentliche Nutzung gesichert

Im Mitwirkungsverfahren wurde unter anderem eine Gartenwirtschaft sowie eine halböffentliche Nutzung im obersten Geschoss des künftigen Hochhauses beantragt. Letzteres ist nun im Sondernutzungsplan gesichert. Die Grösse dieses «Säli» von 150 Quadratmetern sei brandschutztechnisch auf eine maximale Personenzahl von 100 definiert, präzisiert Jürg Ragettli. Der Stadtrat unterstützt das Begehren für eine Gartenwirtschaft, wie er bereits früher festhielt. Die Bauherrschaft bestätigt gegenüber dem W&O, dass sie dies schon immer vorgesehen habe.

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