BUCHS: Auf Land und zu Wasser

Die Abschlussklasse der Polymechaniker und Konstrukteure mit Berufsmaturität am BZB hat kürzlich ein bereichsübergreifendes Projekt präsentiert.

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Stolz präsentiert: Bereichsübergreifendes Projekt am BZB. (Bild: PD)

Stolz präsentiert: Bereichsübergreifendes Projekt am BZB. (Bild: PD)

Die Abschlussklasse der Polymechaniker und Konstrukteure mit Berufsmaturität des Berufs- und Weiterbildungszentrums Buchs (bzb), PKM4, hatte gemäss Lehrplan für das letzte Lehrjahr ein bereichsübergreifendes Projekt auf die Beine gestellt. Die Klasse trumpfte mit selbstentwickelten Amphibienfahrzeugen auf. Die Fahrzeuge wurden am Donnerstagabend, 5. April 2018, im Lichthof des bzb Buchs den Ausbildungsbetrieben und den Familien präsentiert. Der Auftrag: Der Bau eines Amphibienfahrzeuges, das, wie der Name schon sagt, sowohl im Wasser wie auch an Land als fahrbarer Untersatz benutzt werden kann. In der Theorie ist dies einfach zu verstehen, doch die in zwei Teams aufgeteilten Lernenden steckten sich ein zusätzliches hohes Ziel. Es sollte nicht nur ein Modell entstehen, sondern ein richtiges Ein-Mann-Gefährt.

Selbstverantwortung und Zusammenführung

So übten sich die Abschlusslernenden im Recherchieren, Konstruieren, Fertigen und Montieren. Mit einem Budget von 1200 Franken, sehr hilfsbereiten Ausbildungsbetrieben und enorm viel Fleiss, konnte das Ziel erreicht werden. Durch mehrere Versuche an Modellen wurden anfangs die unterschiedlichen Ideen auf ihre Tauglichkeit getestet. Dabei stellte sich die Frage: Gelingt der Transfer vom Modell zum realen Gerät? Die begleitenden Lehrpersonen, Ruben Sutter und Markus Schmidhauser hielten stolz fest, dass die Selbstverantwortung und die Anwendung des Zusammenführens des Gelernten aus den verschiedenen Fächern, das eigentliche Lernziel dieses Projektes war. So präsentierten die Lernenden direkt selbst den Projektablauf und die anfänglichen Fragestellungen wie die Evaluation der Motoren, Budget, Stabilität, Antrieb im Wasser vs. Antrieb auf dem Land und teilweise auch Schwierigkeiten, die es zu überwinden galt. Die Phasen des Projektes wurden Schritt für Schritt durchlaufen und Detailprobleme gemeinsam abgearbeitet. Eine Rückblende der Lernenden zeigte den Gästen auf, wie die Teams die Verbesserungsmöglichkeiten erkannt haben und dies auch für die Projektumsetzung zukünftig in der Firma als nützlich sehen. Zum Schluss der Präsentation ertönte das ohrenbetäubende Geräusch eines Motocross-Motors und bewies damit die Fahrtüchtigkeit des Projektobjekts.

Grosszügige Unterstützung wird allseits gelobt

Der anschliessende Apéro bot Gelegenheit für den fachlichen Austausch und den Dank an die unterstützenden Ausbildungsbetriebe. Die verantwortlichen Lehrpersonen schätzten die grosszügige Unterstützung der diversen Ausbildungsbetriebe in Form von Beratungen, Materialspenden und gefertigten Bauteilen aus den diversen Produktionsstätten. (pd)