BUCHS: Auf Jörg Nigg folgt Marcel Dietsche

An der Schuljahresabschlussfeier des Berufs- und Weiterbildungszentrums Buchs blickte man auf ein bewegtes Jahr zurück. Mitarbeiter wurden beschenkt und verabschiedet. Ebenfalls wurde der zukünftige Präsident der Berufsfachschulkommission vorgestellt.

Mengia Albertin
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Rektor des BZB, Beni Heeb, Berufsfachschulkommissionspräsident am BZB, Jörg Nigg, und sein Nachfolger, der Kriessener Marcel Dietsche (v. l.), an der Schuljahresabschlussfeier. (Bild: Mengia Albertin)

Rektor des BZB, Beni Heeb, Berufsfachschulkommissionspräsident am BZB, Jörg Nigg, und sein Nachfolger, der Kriessener Marcel Dietsche (v. l.), an der Schuljahresabschlussfeier. (Bild: Mengia Albertin)

Mengia Albertin

mengia.albertin@wundo.ch

Als krönenden Abschluss des Lehrabschluss-Marathons der letzten Tage am Berufs- und Weiterbildungszentrum in Buchs (BZB) trafen sich alle Mitarbeiter der Institution zum grossen ­Abschlussapéro des Schuljahres 2016/17. Die 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit zehn und fünfzehn Dienstjahren am BZB erhielten eine Treueprämie und traditionell eine symbolische Flasche Wein. Acht Lehrpersonen und Mitarbeitende wurden verabschiedet, und der Nachfolger von Berufsfachschulkommissionspräsident Jörg Nigg wurde vorgestellt. Der Rektor des BZB, Beni Heeb, führte die Gäste durch den Schuljahresabschluss.

«Wenn ich auf das Schuljahr 2016/17 zurückschaue, stelle ich fest, dass die Zukunft besser als ihr Ruf gewesen ist», sagte Heeb. Vor einem Jahr hätten das BZB schwierige Situationen bei der Weiterbildung beschäftigt. Der neue Berufsauftrag war voll mit Fragezeichen, und die demografische Entwicklung habe alle gefordert. Die Fragezeichen um den neuen Berufsauftrag seien weniger geworden, und die Weiterbildung stehe gesund da. Die demografische Entwicklung beschäftige das BZB nach wie vor.

«Ich hatte mit dir immer einen Ansprechpartner»

Einen besonderen Dank richtete die BZB-Geschäftsleitung an den Hauswart Otto Rohrer, welcher sich seit einigen Wochen in Pension befindet. Von seinem ehemaligen Arbeitgeber wurde er zur Verabschiedung mit Utensilien fürs Velofahren beschenkt.

Zu jeder der neun kantonalen Berufsfachschulen gehört eine Berufsfachschulkommission. Die Kommissionen sind zuständig für das Weiterbildungsangebot und personelle Angelegenheiten in Bezug auf Führung und Organisation.

Nigg war rund zwanzig Jahre Mitglied der BFSK am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs. Ganze dreizehn Jahre, seit 2004, war er Präsident.

Nigg hat seinen Rücktritt als Kommissionspräsident erklärt, wie am Donnerstag aus einer Medienmitteilung der Staatskanzlei St. Gallen hervorging. Am Schuljahresabschluss wurde er beschenkt und verabschiedet. Er bedankte sich für viel Positives, aber auch Negatives während seiner Amtszeit – in so einem grossen Betrieb wie dem BZB seien nur positive Erlebnisse nie möglich. «Du hast das grosse Schiff BZB, den grossen Tanker durch schwere und ruhige Gewässer gesteuert», sagte Beni Heeb in seiner Rede zu Nigg. «Deine Arbeit war für mich geprägt durch deine Ausgeglichenheit, deine Disziplin und Klarheit. Ich hatte in dir immer einen verlässlichen Ansprechpartner.» Ab August wird Niggs Amt von SVP-Kantonsrat Marcel Dietsche aus Kriessern übernommen. Dietsche ist heute Chef der Polizeistation Oberriet. Der Familienvater ist derzeit ausserdem Vizefraktionspräsident der SVP-Fraktion. Die Wahl des nachfolgenden Kommissionspräsidenten erfolgte durch den Vorsteher des Bildungsdepartements, Regierungsrat Stefan Kölliker.

Dietsche war ebenfalls am Anlass anwesend und richtete­ ­einige Worte an die Gäste. «Ich habe das Berufs- und Weiterbildungszentrum in meiner Erstausbildung zum Elektromonteur kennen gelernt». Er sei ein absoluter Quereinsteiger und brauche sicherlich Einarbeitungszeit. Er freue sich darauf.

Änderungen im kommenden Schuljahr

Im Schuljahr 2017/18 wird also einiges Neues auf das BZB zukommen. Dazu gehören eine neue Strategie der BZB-Weiterbildung, Bruno Müller als neuer Leiter des Amtes für Berufsbildung St. Gallen und die Einführung des neuen Lohnsystems Nelo für Mitarbeitende. Die Umsetzung dafür sei per 1. Januar 2018 geplant. Die Lehrpersonen seien davon im Moment noch nicht betroffen. Zum Schluss meinte Heeb: « Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zukunft. Denn die Zukunft ist besser als ihr Ruf.»