BUCHS: 911000 Franken für Allgemeinheit

Am Freitagabend lud die Ortsgemeinde Buchs zum ersten Ortsbürgerabend ins BZB ein. 255 interessierte Ortsbürgerinnen und Ortsbürger fanden sich dazu ein und bekamen Informationen aus erster Hand.

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Der Verwaltungsrat und der Ratsschreiber stellten ihre Ressorts und Aufgaben vor.

Der Verwaltungsrat und der Ratsschreiber stellten ihre Ressorts und Aufgaben vor.

Nach dem überwältigenden Erfolg der Einbürgerungsfeier vor zwei Jahren war es dem Verwaltungsrat ein Anliegen, der Bürgerschaft wieder einmal Informationen aus erster Hand zu vermitteln. Präsident Heini Senn durfte zu diesem Anlass 255 interessierte Ortsbürgerinnen und Ortsbürger begrüssen.

Im ersten Teil des Abends stellten sich Präsident Heini Senn und die Verwaltungsratsmitglieder mit ihren jeweiligen Ressorts vor. Besonders hervorgehoben wurde dabei das neue Leitbild, welches im Frühjahr an einer Klausurtagung erarbeitet wurde. Es soll gegenüber der Öffentlichkeit deutlich machen, wofür die Ortsgemeinde steht und den Rahmen für Strategien, Ziele und operatives Handeln bilden. Es wurde auch aufgezeigt, dass namhafte Beiträge an Kultur- und Sportvereine geleistet werden. Die Leistungen für die Allgemeinheit betrugen im vergangenen Jahr rund 911000 Franken. Diese Leistungen wurden alle aus selbst erwirtschafteten Mitteln und ohne Steuereinnahmen erbracht.

Zielsetzungen für die Amtsdauer 2017–2020

Im zweiten Teil ging der Präsident auf ausgewählte Zielsetzungen ein, welche sich der Verwaltungsrat für die Amtsdauer 2017–2020 gesetzt hat. Dabei wurden mehrmals die guten Beziehungen zur Stadt Buchs als wichtiges Ziel hervorgehoben. In der Landwirtschaft möchte man Zukunftsbetriebe definieren und festlegen, welcher Anteil an Fremdleistungen auf Pachtflächen noch tolerierbar ist. Bereits realisiert wurde ein Verzeichnis mit Bestandesaufnahme sämtlicher Strassen und Liegenschaften samt Sanierungs- und Unterhaltsplanung. Bei den abgeschlossenen und laufenden Projekten wurde die Naturierung Werdenberger Binnenkanal, die Sanierung der Hirtenunterkunft Malschüel und der Neubau des Kassahauses beim Skilift Malbun nochmals mit Bildern dokumentiert. Für die Zukunft sieht der Verwaltungsrat Aufgaben im Bereich der Siedlungsentwicklung nach innen auf sich zukommen. In diesem Zusammenhang werden das Gebiet Flös mit den drei Mehrfamilienhäusern aus den 1960er/70er- Jahren und die Fläche an der Churerstrasse 41 (altes Försterhaus) einer vertieften Abklärung unterzogen. Man ist der Meinung, dass diese Flächen mit den jetzigen Liegenschaften schlecht genutzt sind und Potenzial für eine innere Verdichtung besitzen.

Der Anlass wurde musikalisch umrahmt vom Jodelclub Alvie­r/Sevelen und der Alphorngruppe Echo von der Gauschla. Im Anschluss konnten bei einem vorzüglichen «Apéro riche» viele gute Gespräche und Diskus­sionen geführt werden. Eine ­Zusammenfassung des Abends ist auf www.rheinwelten.ch zu ­sehen. (pd)