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BUCHS: 40-Tönner bald auf eigener Piste

Der Stadtrat hat den Teilstrassenplan «Erschliessung Areal Ceres» verabschiedet. Dies ist ein wichtiger Entscheid hin zur Entflechtung des Verkehrs auf dem Rheindamm zwischen KVA und Kompostierwerk.
Heini Schwendener
Das Kompostierwerk im Ceres soll möglichst bald nicht mehr über den Rheindamm erschlossen werden.

Das Kompostierwerk im Ceres soll möglichst bald nicht mehr über den Rheindamm erschlossen werden.

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Velofahrer, Skateboarder, Hündeler, Fussgänger, Jogger, Reiter usw. – sehr viele davon zieht es zur Ausübung ihrer Hobbies auf den asphaltierten aber gleichwohl autofreien Rheindamm auf der Schweizer Seite. Ganz autofrei ist er aber nicht, denn zwischen der Kehrichtverbrennungsanlage des Vereins für Abfallverwertung (VfA) Buchs und dessen Kompostierwerk im Ceres verkehrt werktags viel Schwerverkehr. Das führt immer wieder zu Begegnungen zwischen dem unmotorisierten Freizeitverkehr und dem Werkverkehr, der teils mit 40-Tönnern unterwegs ist.

Interventionspiste auch für Kompostierwerk-Verkehr

Diesen Monat nun hat der Buchser Stadtrat den Teilstrassenplan «Erschliessung Areal Ceres» verabschiedet. René Nigg, als Geschäftsleitungsmitglied des VfA für das Kompostierwerk zuständig, ist hoch erfreut. Mit diesem Entscheid wird es möglich, die für den Unterhalt geplante Interventionspiste am Fuss des Rheindamms auch als Zufahrt für das Kompostierwerk zu nutzen.

25000 Tonnen Grünabfälle aus dem ganzen Verbandsgebiet des VfA, die zuvor auf dem KVA-Areal zerkleinert werden, müssen jährlich ins Kompostierwerk gekarrt werden. Und 20000 Kubikmeter Kompost werden von dort pro Jahr irgendwann wieder zur KVA zurück transportiert. René Nigg geht von jährlich etwa 2900 Fahrten aus, Tendenz steigend. Was es bedeutet, wenn eines dieser riesigen Fahrzeuge mit bis zu 40 Tonnen auf dem schmalen Rheindamm auf die ebenfalls immer zahlreicher werdenden Freizeitnutzer trifft, kann man sich vorstellen. Die Angst, dass dabei ein schrecklicher Unfall passiert, fährt immer mit.

Die Interventionspiste, welche das Rheinunternehmen des Kantons St. Gallen erstellen muss, bietet sich geradezu an, um den Verkehr auf dem Rheindamm zu entflechten. Die Piste in diesem Abschnitt wird zu einer Strasse dritter Klasse, die aber die Stadt nichts kostet.

Denn das Rheinunternehmen und der VfA kommen für die Erstellungskosten von rund 650 000 Franken auf und sie bezahlen auch den Unterhalt der Piste mit den fünf Ausweichstellen. Die rund 1,5 Kilometer der Interventionspiste zwischen der KVA Buchs und dem Kompostierwerk Ceres am Fuss des Damms werden mit einem Schwarzbelag versehen. Das sei für den Schwerverkehr vorteilhafter, zudem werde die Winterräumung einfacher und die Staubbildung vermieden, so René Nigg. Nördlich und südlich dieses Abschnittes erhält die Interventionspiste des Rheinunternehmens freilich nur einen Kiesbelag.

Hoffen auf Baubeginn im März oder April

Das Baugesuch für die Interventionspiste liegt bereits bei der Stadt. Weil alles schon vom Kanton und von Umweltschutzverbänden vorgeprüft worden ist, hofft René Nigg darauf, dass die Bauarbeiten wenn möglich schon im März oder im April starten können. «Es wäre natürlich ideal, wenn wir im Sommer, wenn der Freizeitverkehr auf dem Rheindamm am stärksten ist, mit unseren schweren Fahrzeugen schon über die Interventionspiste fahren könnten», sagt Nigg gegenüber dem W&O.3

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