Brückenangebot nur noch mit zwei Schultagen

REGION. Das Berufsvorbereitungsjahr als eines der kantonalen Brückenangebote wird ab Schuljahr 2015/16 nicht mehr als schulisches Vollzeitangebot, sondern neu mit einem schulischen Teil von zwei Tagen pro Woche und einem praktischen Teil von drei Tagen pro Woche geführt.

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REGION. Das Berufsvorbereitungsjahr als eines der kantonalen Brückenangebote wird ab Schuljahr 2015/16 nicht mehr als schulisches Vollzeitangebot, sondern neu mit einem schulischen Teil von zwei Tagen pro Woche und einem praktischen Teil von drei Tagen pro Woche geführt. Die Wochenstruktur für die Teilnehmenden bleibt in jedem Fall garantiert. Angeboten wird das erneuerte Berufsvorbereitungsjahr an den Berufsfachschulen in St. Gallen, Buchs und im Toggenburg. Dies teilt die Staatskanzlei St. Gallen mit.

Brückenangebote sind Teil der Berufsbildung. Derzeit werden das Berufsvorbereitungsjahr (schulisches Vollzeitangebot), die Vorlehre (ein Tag Unterricht, vier Tage Praktikum), der Integrationskurs (sprachlicher Schwerpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund) und der Gestalterische Vorkurs für Jugendliche angeboten.

Schulstandorte nicht gefährdet

Das Berufsvorbereitungsjahr wird auch in der neuen Form wie bisher am Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen (GBS), am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs und am Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg angeboten. Auch bei der Vorlehre bleiben die Schulstandorte unverändert in St. Gallen (Gewerbliches Berufs- und Weiterbildungszentrum GBS), Buchs, Rapperswil-Jona und im Toggenburg. Der Integrationskurs, der als sprachliches Vorbereitungsjahr für die Vorlehre beziehungsweise für den Einstieg in die Arbeitswelt oder die berufliche Grundbildung dient, findet am GBS St. Gallen und bei entsprechender Nachfrage in Rapperswil-Jona statt. Der Gestalterische Vorkurs für Jugendliche verbleibt unverändert am GBS St. Gallen. (pd)

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