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Brücke verbindet seit 50 Jahren

Am 29. Oktober 1966 wurde die neue Rheinbrücke eingeweiht. Gestern feierten die Behörden beider Gemeinden dieses Jubiläum. Gleichzeitig wurde die öffentliche Ausstellung eröffnet.
Corinne Hanselmann
Der Gemeindepräsident von Sennwald, Peter Kindler, und die Vorsteherin von Ruggell, Maria Kaiser-Eberle, im Mittelpunkt der Rheinbrücke zwischen den beiden Gemeinden. (Bild: Corinne Hanselmann)

Der Gemeindepräsident von Sennwald, Peter Kindler, und die Vorsteherin von Ruggell, Maria Kaiser-Eberle, im Mittelpunkt der Rheinbrücke zwischen den beiden Gemeinden. (Bild: Corinne Hanselmann)

Für die Entwicklung von Regionen waren Überquerungen von Flüssen schon immer bedeutsam. Auch in der Region Werdenberg-Liechtenstein ist dies nicht anders. Die Brücken über den Rhein sind auch für die wirtschaftliche Entwicklung von Bedeutung. Liechtenstein hat dadurch zudem Anschluss an die Autobahnen, die Schweiz eine Verbindung nach Österreich. Seit 50 Jahren verbindet die neue Rheinbrücke die beiden Gemeinden Sennwald und Ruggell nun schon.

Vor der Rheinbrücke war die Fähre

Ruggell kämpfte lange für eine Rheinbrücke. Sennwald hatte damals, vor rund 100 Jahren, wenig Interesse daran – und wohl auch nicht die finanziellen Mittel, wie der Sennwalder Gemeindepräsident Peter Kindler gestern anlässlich des Festes zum Jubiläum der neuen Rheinbrücke erläuterte. «Vielleicht haben die Sennwalder aber auch schon damals den Einkaufstourismus nach Österreich gefürchtet – oder aber die Liechtensteiner Hundehalter, die ihre Vierbeiner in der Schweiz ausführen», fügte er hinzu und sorgte – bei den Schweizer und den Liechtensteiner Ehrengästen – für Schmunzeln.

Kindler wie auch die Ruggeller Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle sind überzeugt, dass die Brücke vieles ermögliche und Bevölkerung wie Behörden verbinde. «Wir pflegen eine gute Beziehung», sind sie sich einig. Auch Alt-Kantonsratspräsident und Präsident des Vereins Liechtenstein-Werdenberg, Paul Schlegel, sprach zu den Gästen: «Wir freuen uns über jede Brücke, die die beiden Regionen miteinander verbindet.»

Vor der jetzigen Spannbetonbrücke gab es gleichenorts schon eine Holzbrücke. Nach jahrelangem Kampf für die Verbindung wurde diese 1929 eröffnet. Die ausrangierte Eisenbahnbrücke, die die SBB als Geschenk übergeben hatten, tat ihren Dienst noch über 30 Jahre lang.

1963 wurde sie aber durch einen Brand vollständig zerstört. «Die damaligen Vorsteher bemühten sich mit Nachdruck um einen Wiederaufbau», sagte Kaiser-Eberle. Sie hatten Erfolg: 1966 konnte die neue und bis heute bestehende Brücke eingeweiht werden. Noch vor den Brücken gab es bis 1918 eine Fährverbindung zur Rheinüberquerung zwischen Sennwald und Ruggell.

Ausstellung und Vortrag im Küefer-Martis-Huus

Anlässlich des Fünfzig-Jahr-Jubiläums der neuen Rheinbrücke ist bis zum 30. Oktober im Küefer-Martis-Huus an der Giessenstrasse 14 in Ruggell eine kleine Ausstellung mit Fotografien zur Geschichte dieser Verbindung über den Rhein zu sehen (offen jeweils Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr). Gleichenorts findet am Dienstag, 25. Oktober, um 20 Uhr ein Vortrag von Herbert Kind über die Geschichte der Verbindung zwischen Ruggell und Sennwald statt.

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