«Brooklyn» als besonderer Film

WERDENBERG. Das Kiwi-Treff Werdenberg zeigt am Samstag, 12., und Sonntag, 13. März (je 17 Uhr), sowie am Mittwoch, 16. März (20 Uhr), die bewegende Geschichte der Irin Eilis, die in den 1950er-Jahren nach Amerika auswanderte und dort versuchte, Arbeit zu finden und sich niederzulassen.

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WERDENBERG. Das Kiwi-Treff Werdenberg zeigt am Samstag, 12., und Sonntag, 13. März (je 17 Uhr), sowie am Mittwoch, 16. März (20 Uhr), die bewegende Geschichte der Irin Eilis, die in den 1950er-Jahren nach Amerika auswanderte und dort versuchte, Arbeit zu finden und sich niederzulassen. Denn ihre Zukunftsaussichten im damaligen Irland waren schlecht. Es ist eine visuell wunderbar erzählte Geschichte, die wahrhaftiger nicht sein könnte: Ein Mädchen hofft, das grosse Glück in Amerika, in Brooklyn, zu finden. John Crownley hat aus dem Stoff einen der zurzeit schönsten Filme gemacht. Traurig, berührend und doch voller Hoffnung. In sorgfältigsten Bildern und Dekor gehüllt, zeigt «Brooklyn» das Mädchen, wie es in einem grossen Kaufhaus Arbeit findet, wie es sich in einen Jungen verliebt, und wie es auch von Heimweh geplagt wird. Doch bald wird ihr das Leben in der alten Heimat fremd. Bis zu jenem Zeitpunkt, als sie infolge eines Todesfalls kurz nach Irland zurückkehren muss. Und schliesslich muss sie sich auch noch endgültig zwischen zwei Männern in den zwei Ländern entscheiden.

Hauptdarstellerin Saoirse Ronan verkörpert in diesem besonders wertvollen Film die junge Irin mit grosser Natürlichkeit und lässt das einstige «Mauerblümchen» zu einer selbstbewussten jungen Frau im grossen Amerika werden. (H.R.R.)