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Bring- und Holtag in Sevelen feierte seine 25. Auflage

SEVELEN. Vor 25 Jahren hat Monika Bättig in der katholischen Frauen- und Müttergemeinschaft (FMG) Sevelen die Idee eingebracht, einen Bring- und Holtag zu organisieren. Carin Deplazes und Rita Meier sind seit damals mit von der Partie, genauso wie Hans Bättig und Albert Deplazes.
Heini Schwendener
Das Organisationsteam des Bring- und Holtages Sevelen konnte am Samstag das 25-Jahr-Jubiläum feiern.

Das Organisationsteam des Bring- und Holtages Sevelen konnte am Samstag das 25-Jahr-Jubiläum feiern.

SEVELEN. Vor 25 Jahren hat Monika Bättig in der katholischen Frauen- und Müttergemeinschaft (FMG) Sevelen die Idee eingebracht, einen Bring- und Holtag zu organisieren. Carin Deplazes und Rita Meier sind seit damals mit von der Partie, genauso wie Hans Bättig und Albert Deplazes. Die Männer waren natürlich nicht FMG-Mitglieder, als Helfer am Bring- und Holtag aber willkommen.

Inzwischen hat der Bring- und Holtag, der am Samstag zum 25. Mal durchgeführt wurde, nichts mehr mit der FMG zu tun. Etwa zehn Leute, darunter auch besagte Personen der ersten Stunde, haben den Anlass auf dem Parkplatz Drei Könige organisiert. Einmal mehr fand sich viel Publikum ein, um sich an den Auslagen zu bedienen. Gratis konnte es allerhand Nützliches und Unnützes abholen: Bücher, CDs, Geschirr, Dekomaterial, Lampen, Spielsachen, Kleider, Plüschtiere, Kleingeräte für den Haushalt, Spiegel, Bilder, Werkzeug – das Repertoire war schier unerschöpflich.

Protokoll auf Papierserviette

Das Team des Bring- und Holtages bildet keinen Verein, sondern eine lose Gruppierung. Wenn der Anlass vorbei ist, gibt es ein gemeinsames Nachtessen. «Dabei wurde das Protokoll auch schon auf eine Papierserviette geschrieben», erzählt Monika Bättig lächelnd. Damit hat es sich dann auch schon. Alle wissen ohnehin, was zu tun ist, im nächsten Frühsommer.

Am Freitag können die Sevelerinnen und Seveler alles bringen, was noch funktionstüchtig ist, aber nicht mehr gebraucht wird. Was am Samstag keine Abnehmer findet, wird in einer Mulde entsorgt. Diese wird in verdankenswerter Weise von der Gemeinde gestellt. Sie übernimmt auch die Entsorgungskosten.

Besteht da nicht die Gefahr, dass jemand seinen Haushalt räumt und alles Überflüssige am Bring- und Holtag gratis entsorgt? «Als die Sackgebühr eingeführt wurde, haben wir dies tatsächlich befürchtet», erzählen Carin Deplazes und Monika Bättig.

Viele Sachen wechseln die Hand

Doch so weit kam es nicht. Auch darum, weil es einige Vorgaben gibt: Elektronikgeräte, grosse Möbelstücke und andere Sachen werden gar nicht erst entgegengenommen. Das, was abgeliefert wird, soll möglichst auch auch Abnehmer finden. Kleider sind der grossen Renner, aber auch Geschirr ist sehr beliebt. Mit 25 Jahren Erfahrung wissen die Verantwortlichen, dass jeweils bis zu drei Viertel der Waren, die gebracht wurden, auch wieder von jemand abgeholt werden. Es gibt sogar Händler, die am Seveler Bring- und Holtag Sachen gratis abholen und später versuchen, sie an Flohmärkten wieder zu verkaufen. Das stört das Team nicht: Hauptsache sei doch, dass Sachen, die noch jemand brauchen könne, nicht einfach als Kehricht entsorgt würden, lautet sein Grundsatz.

Diesem lebt es seit 25 Jahren nach – mit grossem Engagement und viel Freude an der Sache.

Das Publikumsinteresse war einmal mehr gross, wer nur lange genug suchte, fand bestimmt etwas Nützliches. (Bilder: Heini Schwendener)

Das Publikumsinteresse war einmal mehr gross, wer nur lange genug suchte, fand bestimmt etwas Nützliches. (Bilder: Heini Schwendener)

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