Brandgefahr im Wald ist hoch

CHUR. Die trockene Witterung hat im Kanton Graubünden die Gefahr von Bränden erhöht. Die Behörden erweiterten deshalb das bereits bestehende Feuerverbot auf der Alpensüdseite um das Münstertal und die Sonnenseite des Engadins.

Drucken
Teilen

CHUR. Die trockene Witterung hat im Kanton Graubünden die Gefahr von Bränden erhöht. Die Behörden erweiterten deshalb das bereits bestehende Feuerverbot auf der Alpensüdseite um das Münstertal und die Sonnenseite des Engadins. Die Behörden warnen vor einer grossen Gefahr von Wald- und Flurbränden, vor allem im Hinblick auf die Silvesterfeierlichkeiten. Generell ist es untersagt, in Gebieten mit Feuerverbot im Wald oder Waldesnähe Feuer zu entfachen. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nicht weggeworfen werden. Grillstellen im Wald und in Waldesnähe dürfen in diesen Gebieten nicht benutzt werden. Unter das Feuerverbot fällt auch das Entzünden von Feuerwerkskörpern und Himmelslaternen. Die Brandgefahr beschränkt sich in Graubünden nicht auf den südlichen Kantonsteil. Auch auf der Alpennordseite sei die Waldbrandgefahr an schneefreien und insbesondere an besonnten Lagen erheblich. (sda)

Aktuelle Nachrichten