«Boyhood», ein Filmwunder

WERDENBERG. Im Kiwi Treff Werdenberg ist diesmal in der Reihe des besonderen Films ein kleines cinéastisches Wunder zu sehen: «Boyhood». Dieser wunderbare Film, zu sehen am Samstag, 4. und Sonntag, 5. Oktober (je 17 Uhr) sowie am Mittwoch, 8. Oktober (20 Uhr), erzählt eine Geschichte vom Erwachsenwerden.

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«Boyhood»: Ein bezaubernder Film über das Erwachsenwerden. (Bild: pd)

«Boyhood»: Ein bezaubernder Film über das Erwachsenwerden. (Bild: pd)

WERDENBERG. Im Kiwi Treff Werdenberg ist diesmal in der Reihe des besonderen Films ein kleines cinéastisches Wunder zu sehen: «Boyhood». Dieser wunderbare Film, zu sehen am Samstag, 4. und Sonntag, 5. Oktober (je 17 Uhr) sowie am Mittwoch, 8. Oktober (20 Uhr), erzählt eine Geschichte vom Erwachsenwerden.

Dieser Film ist auch ein Experiment: Im Jahre 2002 suchte Regisseur Richard Linklater den damals sechsjährigen Jungen Ellar Coltrane aus, um in ebendiesem Film den kleinen Mason zu spielen. Der Regisseur begleitete ihn bis ins Jahr 2013, als der Knabe ins College eintrat. Entstanden ist ein origineller, natürlicher Film über die Kindheit. Es ist aber auch eine berührende Geschichte mit den über Jahre verteilten Episoden, bei denen auch Schauspieler mitwirkten, oder besser gesagt, mitlebten. Denn ihr Spiel ist ebenso natürlich und lebensnah wie das des Buben, der langsam erwachsen wird. Die verschiedenen Situationen in der zeitlichen Dimension, in der sich sonst kaum ein Film bewegt, sind nun wirklich sehenswert.

Und die Zeit, wenn schon von ihr die Rede ist, vergeht im Kino wie im Flug. Obwohl der Film «Boyhood» 2 Stunden und 40 Minuten lang ist. (H. R. R.)