Betreibung auf Grundpfandverwertung

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Lidija Jakovljevic vom Betreibungsamt Wildhaus-Alt St. Johann erklärt: Sobald ein Grundeigentümer seine Hypothekarzinsen nicht mehr bezahlen kann, droht ihm, dass seine Liegenschaft versteigert wird. Dem Gläubiger (meistens Bank) haftet für seine Forderung ein Pfand. Der Gläubiger leitet die Betreibung auf Grundpfandverwertung am Ort der gelegenen Sache ein. Frühestens nach Ablauf von 6 Monaten kann der Gläubiger die Verwertung der Liegenschaft verlangen. In dieser Zeit bleibt die Verwaltung und/oder Bewirtschaftung beim Betreibungsamt. An der Steigerung wird das Grundstück dem Meistbietenden zugeschlagen. Eine Grundstücksteigerung muss von Gesetzes wegen publiziert werden. Die Pfandgläubiger werden angeschrieben, ihre Forderung am Grundstück anzumelden. Durch die Publikation sollen zudem viele Interessenten angesprochen werden, um einen möglichst hohen Steigerungserlös zu erzielen . (pd)