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Beste Bedingungen im Warmtobel

Einmal mehr bietet der Warmtobel-Jam in Wildhaus derzeit einzigartige Naturhindernisse für Snowboarder und Freeskier. Der W&O begleitete eine Gruppe von Mädchen und Jungs, die im Warmtobel einen Snowboard-Film drehten.
Corinne Hanselmann
Gekonnt fährt die neunjährige Julia über eine Plastikröhre im Snowland Wildhaus. (Bilder: Corinne Hanselmann)

Gekonnt fährt die neunjährige Julia über eine Plastikröhre im Snowland Wildhaus. (Bilder: Corinne Hanselmann)

WILDHAUS. «Mischa, du kannst jetzt fahren», ruft Kameramann Manfred Siegrist einem achtjährigen Jungen zu, der erstaunlich sicher auf seinem kleinen Snowboard steht und zügig Fahrt aufnimmt in Richtung eines «Obstacles» im Warmtobel in Wildhaus.

Mischa ist eines von neun Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren, welche vergangene Woche während zwei Tagen für Dreharbeiten für ein Filmprojekt auf ihren Brettern über die Wildhauser Pisten kurvten und x-mal über die Hindernisse im Warmtobel und im Funpark Snowland sprangen. Viele von ihnen stehen auf dem Snowboard, seit sie laufen können und nehmen auch an Wettkämpfen teil.

«Snowboarden stirbt nicht aus»

«Mit dem Filmprojekt möchten wir Werbung fürs Snowboarden machen und zeigen, dass auch diese jungen Fahrerinnen und Fahrer schon einiges können», so Manfred Siegrist, Initiant des Projekts und Inhaber des Snowboard-, Skateboard- und Surfshops Shaka in Gossau. Seine eigenen Kinder Felix (7) und Julia (9) sind mit dabei, ebenso wie Dario (6), Tina (8) und Aline (9), die Kinder seines Bruders Viktor Siegrist, der auch Mitinhaber des Ladens ist. Beide Familien wohnen in Herisau. Weiter wirken Robin (5) und Mischa (8), die Söhne ihrer Angestellten Andrea Sporer aus Appenzell und der befreundete Charlie (8) aus St. Gallen mit. «Wir möchten auch ein Zeichen setzen, dass das Snowboarden nicht am Aussterben ist», sind sie sich einig.

Jede freie Minute auf dem Board

«Das Skigebiet Wildhaus ist sozusagen unser <Hausberg>», sagt Manfred Siegrist, der nach eigenen Angaben zu den ersten Snowboardern der Schweiz gehörte. «Der Warmtobel-Jam ist einer der besten Anlässe dieser Art in Europa. Wir finden diesen All-Natural-Funpark einfach cool und er bietet uns, zusammen mit dem Funpark, sehr gute Bedingungen. Das Filmen mit Kindern braucht viel Geduld und Flexibilität», so Siegrist. «Wir versuchen, aus den Gegebenheiten und dem Können des Nachwuchses das Bestmögliche herauszuholen.» Jede freie Minute haben die Kinder im bisherigen Winter genutzt, um mit Unterstützung ihrer Eltern das Boarden weiter zu trainieren und einige Tricks für den Film zu üben. Im Vordergrund steht dabei immer der Spass. Zusätzlich trainieren die Kids regelmässig «im Trockenen» auf Trampolinen, machen Konditionstraining und fahren im Sommer Skate- und Mountainboard.

In einer Woche ist Filmpremiere

Der Reihe nach fahren sie im Warmtobel und im Funpark über Kicker, Boxen, Spins oder an die extra für die Jam aus Holz erstellten Wände. Jedes Kind zeigt das, was es möchte und wozu es den Mut hat. Motiviert und mit vollem Einsatz sind die Kinder bei der Sache – auch wenn's zwischendurch zu einem Sturz kommt. Dank Schutzausrüstung bleibt es zum Glück bei blauen Flecken. In den kommenden Tagen wartet Arbeit auf das Kamerateam, das einen Filmclip für den Warmtobel-Jam-Filmwettbewerb schneidet. Ausserdem gibt es am 19. März, um 17.30 Uhr, im «Shaka» eine öffentliche Filmpremiere, zu der die Kinder auch ihre Schulkameraden einladen werden.

Noch bis morgen stehen die Hindernisse des Warmtobel-Jam Freestylern zur Verfügung.

Die sechs Kinder, die beim zweiten Drehtag mit dabei waren, in einer Pause. (Bild: Corinne Hanselmann)

Die sechs Kinder, die beim zweiten Drehtag mit dabei waren, in einer Pause. (Bild: Corinne Hanselmann)

Mischa zeigt beim Sprung über den Step Up einen Indy. (Bild: Corinne Hanselmann)

Mischa zeigt beim Sprung über den Step Up einen Indy. (Bild: Corinne Hanselmann)

Auch Aline hat Spass an den Natur-Hindernissen im Warmtobel. (Bild: Corinne Hanselmann)

Auch Aline hat Spass an den Natur-Hindernissen im Warmtobel. (Bild: Corinne Hanselmann)

Auch der Jüngste, der fünfjährige Robin, übt fleissig. (Bild: Corinne Hanselmann)

Auch der Jüngste, der fünfjährige Robin, übt fleissig. (Bild: Corinne Hanselmann)

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