Bessere Abschlüsse erreicht

Die Mitglieder und Delegierten der Sozialen Dienste Werdenberg und des Zweckverbandes Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Werdenberg genehmigten höhere Budgets.

Hanspeter Thurnherr
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GAMS. «Die Sozialen Dienste Werdenberg (SDW) sind gut aufgestellt. Sie verfügen über motivierte Fachkräfte auf allen Stufen und erbringen gute Leistungen im schwierigen Geschäft des Sozialwesens», sagte Präsident Roland Ledergerber an der Mitgliederversammlung im Restaurant Bahnhöfli. Die Zusammenarbeit mit der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) müsse weiter optimiert werden. 2014 werde deshalb ein Jahr der Konsolidierung, ergänzte der Seveler Gemeindepräsident.

Die Jahresrechnung 2013 mit den drei Bereichen Kompetenzzentrum Jugend (KOJ), Berufsbeistandschaft und Beratungsstelle schliesst mit einem Aufwand von 3,368 Mio. Franken um 130 000 Franken besser ab als budgetiert. Der Personalaufwand liegt 50 000 Franken, der Sachaufwand 80 000 Franken unter Budget. Vor allem fiel der Aufwand für die Informatik geringer aus.

Ausgaben steigen weiter

Das Budget 2014 rechnet mit Ausgaben von 3,970 Mio. Franken. Damit steigen die Ausgaben erneut deutlich an: um 420 000 Franken beim Personalaufwand und um 180 000 Franken beim Sachaufwand. Mehr Stellen und Pensen, die schon früher bewilligt wurden, schlagen ebenso zu Buche wie Ersatz und Neuanschaffungen bei der Informatik.

Gedeckt wird der Aufwand wie üblich durch die Beiträge der Werdenberger Gemeinden, welche nach einem speziellen Schlüssel – zwei Fünftel aufgrund der Einwohnerzahl, drei Fünftel nach Anzahl der Fälle. Mit der Neuorganisation, welche sich durch die Kesb ergab, seien alle Beteiligten mit neuen Schnittstellen, Partnern und Abläufen konfrontiert worden, stellte Roland Ledergerber fest. Wegen der Gründung der Kesb müssen die Statuten der SDW angepasst werden.

Der Präsident leitete gestern das Vernehmlassungsverfahren mit dem Ziel ein, in einem Jahr die neuen Statuten verabschieden zu können. Bis zum 30. Juni können nun die Delegierten Stellung nehmen. Substanziell ändere sich nichts, in erster Linie müssten Bezeichnungen angepasst werden, sagte Ledergerber.

Arno Rissi bestätigt

Gleich im Anschluss fand auch die erste Delegiertenversammlung des neuen Zweckverbandes «Kesb Werdenberg» statt. Als erstes wurde für die Amtsdauer 2013–2016 die GPK der Gemeinde Wartau als Kontrollstelle gewählt. Die Delegierten bestätigten dann rückwirkend auf den 1. Oktober 2013 Arno Rissi als neues Mitglied der KES-Behörde.

Kesb-Rechnung unter Budget

Die Rechnung 2013 schliesst bei Ausgaben von 1,323 Mio. Franken um 41 000 Franken besser als budgetiert. Auch diese Ausgaben werden nach dem gleichen Schlüssel wie die Aufwendungen der SDW unter den sechs Werdenberger Gemeinden aufgeteilt. Das Budget 2014 rechnet mit Aufwendungen von 1,424 Mio. Franken. Dabei steigen die Personalaufwendungen um 136 000 Franken. Das ist mehr als die Zunahme beim Gesamtbudget. Die Erhöhung der Stellenzahl und der Primatwechsel bei der Pensionskasse sind dafür verantwortlich.

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