Beschwerde und Vakanzen

HEIDEN. Ein Stimmberechtigter aus Heiden hat nach den Gemeindewahlen vom 12. April eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht. Er verlange, dass die Wahlen als ungültig erklärt und wiederholt werden, teilte die Gemeinde gestern mit.

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HEIDEN. Ein Stimmberechtigter aus Heiden hat nach den Gemeindewahlen vom 12. April eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht. Er verlange, dass die Wahlen als ungültig erklärt und wiederholt werden, teilte die Gemeinde gestern mit. Grund für die Beschwerde ist, dass der zum Gemeindepräsidenten gewählte Gallus Pfister (parteilos) zum Zeitpunkt des Urnengangs seinen Wohnsitz nicht in Heiden gehabt habe und daher nicht wählbar gewesen sei.

Die Ausserrhoder Regierung entscheidet am 28. April. Sollte sie die Beschwerde gutheissen, gäbe es in Heiden nur noch vier Gemeinderäte: Die Wahl von Pfister wäre ungültig. Zudem haben zwei Gemeinderäte aus Enttäuschung über ihre Resultate die Wahl nicht angenommen. Nach der Gemeindeordnung wäre das Gremium dann nicht mehr beschlussfähig. Dafür brauchte es mindestens fünf Gemeinderäte. (sda)