BERGLAUF: Mit neuer Taktik zum Sieg

Bei herrlichen Bedingungen ging am Wochenende der 33. Gamperney-Berglauf über die Bühne. Die Tagessiege im Hauptrennen gingen an Fabe Downs bei den Herren und Melanie Noll bei den Damen.

Günther Büchel
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Melanie Noll war am 33. Gamperney-Berglauf klar die schnellste Frau. (Bilder: Günther Büchel)

Melanie Noll war am 33. Gamperney-Berglauf klar die schnellste Frau. (Bilder: Günther Büchel)

Günther Büchel

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Unzählige Zuschauer fanden am Sonntag den Weg an den Streckenrand, um über 200 Bergläufer nach oben zu peitschen, und sorgten so für eine famose Stimmung beim Hauptrennen wie auch beim Jugendlauf. Die Läufer und Walker waren froh um jede moralische Unterstützung, denn die sehr warmen Temperaturen forderten ihren Tribut.

Fabe Downs siegte bei den Herren ...

Nach genau 48 Minuten und 8,8 Kilometern bergauf stand mit Fabe Downs, einem Athleten des LC Brühl, der Sieger des Berglaufs fest. Er liess den Südtiroler Gerd Frick, Sieger von 2012, um elf ­Sekunden hinter sich. Als Dritter folgte Thomas Niederegger mit 24 Sekunden Rückstand auf den Sieger. «Es war erst meine zwei­te Teilnahme an diesem tollen Lauf», so der 31-jährige Downs, der sein Rennen klug einteilte. «Ich wusste, dass ich im Flachteil nicht zu viel Zeit verlieren darf und wollte da schneller laufen als letztes Jahr. Ich hätte aber nicht gedacht, dass ich Gerd bis zum Schluss auf Distanz halten kann», so der Lehrer, der an einer internationalen Schule unterrichtet.

Die beiden Buchser Ralf Birchmeier (11.) und Alexander Heim (12.) zeigten ein ambitioniertes Rennen. Am Ende rettete Birchmeier einen Vorsprung von knapp sieben Sekunden ins Ziel. Beim Jugendlauf über 5,8 Kilometer wiederholte Deny Vetsch mit einer Zeit von 26:08 Minuten seinen Vorjahressieg in überlegener Manier und liess dabei der Konkurrenz keine Chance.

... und Melanie Noll bei den Damen

Bei den Damen führte kein Weg an der Vorjahressiegerin Melanie Noll vorbei. Die Deutsche vom TuS 06 Heltersberg dominierte das Frauenfeld nach Belieben. Sie setzte sich nach einer Laufzeit von 55:38 Minuten und einem Vorsprung von fast fünf Minuten doch recht deutlich gegen Nadja Kessler und Julia Kölliker (+8:25 Minuten) durch. Die beiden Werdenbergerinnen Nina Högger aus Grabs (7.) und Kim Baner aus Buchs (8.) klassierten sich bei 56 Starterinnen in den Top Ten.

Scheidender OK-Präsident mehr als zufrieden

Bereits am Samstag eröffneten die Kleinsten das Laufsportwochenende in Grabs. Dabei gab es viele tolle Läufe zu beklatschen. Knapp 200 Kinder waren in vier Kategorien am Start und lieferten sich spannende Duelle. Erneut betonte OK-Präsident Roland Müller, dass die Jugendförderung einen hohen Stellenwert beim Gamperney-Berglauf geniesst und weiterhin einer der Eckpfeiler bleibt. Eine positive Bilanz zog Roland Müller nach seinem Abschiedsrennen als OK-Präsident über das gesamte Wochenende. «Die Stimmung entlang der Strecke war wie immer: überragend!» Einzig die warmen Temperaturen und die trockene Luft machten vielen Läufern zu schaffen. Zahlreiche Trinkstellen entlang der Strecke sorgten aber für die nötige Flüssigkeitszufuhr. Zum ­Abschluss seiner 15-jährigen Amtszeit richtete Roland Müller seinen speziellen Dank an die Familie und an die circa 200 Helfer, die einen solchen Anlass erst möglich machen.

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