Bekannte Sieger zum 50-Jahr-Jubiläum

Am Jubiläumsanlass des internationalen Grenzlandturniers siegten sowohl bei den Aktiven wie auch in der Sparte Jugend, deren Wettkampf Internationaler Raiffeisen-Cup heisst, alte Bekannte: Der ASV Nendingen und der RC Oberriet-Grabs verteidigten ihre Titel.

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Geglückte Titelverteidigung: Die talentierten Nachwuchskräfte des RC Oberriet-Grabs. (Bild: dip)

Geglückte Titelverteidigung: Die talentierten Nachwuchskräfte des RC Oberriet-Grabs. (Bild: dip)

RINGEN. 50 Jahre alt wurde in diesem Jahr das internationale Grenzlandturnier der Ringer in Kriessern. Die Gegner machten den Kriessner Ringern zum Jubiläum keine Geschenke und verwiesen diese für einmal auf die Plätze. Unangefochtener Grenzlandturnier-Champion bleibt der deutsche Meister ASV Nendingen und beim Raiffeisen-Cup der RC Oberriet-Grabs.

Obwohl es den heimischen Teams sowohl am Grenzlandturnier wie auch am Raiffeisen-Cup am Sonntag nicht nach Wunsch lief, liess man sich in Kriessern die Party nicht vermiesen. Die Band «Bergluft» heizte am Samstagabend das fast volle Festzelt gehörig ein und das herrliche Wetter taten das ihrige zum gelungenen Anlass.

ASV Nendingen kaum gefordert

Das Team aus Baden-Württemberg wollte den Titel unbedingt verteidigen und daher traten die Deutschen in Kriessern mit einer sehr starken Mannschaft an. Schnell war klar, dass die Konkurrenz sich wohl mit den Plätzen hinter dem obersten Treppchen abfinden müsste. Ganze zwei Kämpfe mussten die Nendinger in den vier Begegnungen abgeben und so war der Sieg nie in Gefahr.

Etwas überraschender und ebenfalls chancenloser Finalgegner am Samstagnachmittag war der RC Oberriet-Grabs, der sich in Kriessern in guter Verfassung präsentierte. Im Halbfinal liessen sie den Gastgebern und Nachbarn das Nachsehen, was sowohl beim Kriessner Anhang wie auch bei den Ringern für lange Gesichter sorgte.

Doch es kam für die Kriessner noch dicker. Nachdem man in den Gruppenkämpfen gegen Vorarlberg I und das ungarische Team aus Kesckemet noch zu überzeugen wusste, passte am Nachmittag nicht mehr viel zusammen. Nach der Niederlage im Halbfinal konnte man auch im Kampf um Rang drei nicht mehr zusetzen und musste den ungarischen Kollegen den Vortritt lassen. Rang vier am Jubiläumsturnier entsprach nicht ganz den Vorstellungen der Trainer Hugo Dietsche und Sergiy Sirenko.

RC Oberriet-Grabs ungefährdet

Wie der ASV Nendingen bei den Aktiven präsentierte sich der RC Oberriet-Grabs am Raiffeisen-Cup der Jugendmannschaften. Zwar nicht ganz so überlegen, aber doch ohne in die Nähe einer Niederlage gebracht zu werden, schaffte der RCOG die Titelverteidigung. Knapper ging es dahinter zu. Die beiden deutschen Vertreter vom SV Fahrenbach und dem SG Weilimdorf traten mit starken Teams an und wussten mit angriffigem Kampf zu gefallen. Nach der Vorrunde stand fest, dass Weilimdorf den Versuch unternehmen durfte, Oberriet-Grabs im Final zu fordern. Doch wie schon in der Vorrunde blieb es beim Versuch. Fahrenbach machte es im Kampf um Rang drei gegen Kriessern besser. In der Vorrunde noch mit 19:25 unterlegen, drehte man im kleinen Final den Spiess um und verwies den Gastgeber mit 24:19 auf Platz vier.

Die stärksten Rheintaler gekürt

Vor dem Start zum Raiffeisen-Cup am Sonntag traten im Kriessner Festzelt die Ringer-Neulinge zur Ausmarchung des stärksten Rheintalers an. Die rund 20 Kinder wurden nach der Abwaage und dem gemeinsamen Einlaufen mit RiKidz-Trainerin Fabienne Wittenwiler in Gruppen eingeteilt und durften danach erste Gehversuche auf der Matte machen. Das eine oder andere Talent zeigte vielversprechende Ansätze und die beiden organisierenden Clubs RS Kriessern und RC Oberriet-Grabs hoffen, mit den stärksten Rheintalern dereinst am 70. Grenzlandturnier in Kriessern antreten zu können. (dip)

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