Begehung der neuen Naherholungsoase

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Der neugestaltete Werdenberger Binnenkanal und der alte, begradigte Kanal sehen aus der Luft eindrücklich aus. (Bild: PD)

Der neugestaltete Werdenberger Binnenkanal und der alte, begradigte Kanal sehen aus der Luft eindrücklich aus. (Bild: PD)

Buchs Die Gestaltungsmassnahmen und Arbeiten am Werdenberger Binnenkanal werden in diesen Tagen abgeschlossen. Mit der Renaturierung konnte für die Bevölkerung ein attraktives Naherholungsgebiet geschaffen werden. Dieses wird am Samstag, 24. Juni, mit einer öffentlichen Führung eingeweiht.

Über 100 Jahre lang strömte das Wasser des Werdenberger Binnenkanals durch ein technisch begradigtes Bauwerk. In den letzten Monaten wurde nun sein Flusslauf auf einer Länge von rund zwei Kilometern natürlich gestaltet. Entstanden sind ein eindrückliches Naherholungsgebiet für den Menschen sowie attraktive Lebensräume für Fauna und Flora.

Mit dem Renaturierungs­projekt hat das Gerinne seine ­abwechslungsreiche Struktur zurückerhalten. Das nun fast vollendete Werk wird der Bevöl­kerung am Samstag, 24. Juni, im Beisein des St. Galler Regierungsrates Marc Mächler auf einer geführten Begehung vorgestellt und erläutert. Start ist um 11 Uhr im Ochsensand bei der Brücke Ceres. Dort wird unter anderem der Projektleiter Dominik Wäger auf die Bauzeit zurückblicken sowie einige Schwerpunkte des Projekts erläutern.

Mit der offiziellen Eröffnung des renaturierten Teilstücks strahlt der Werdenberger Binnenkanal weit über die Region ­hinaus. Der neugestaltete Abschnitt gilt nämlich schon heute als Vorzeigeprojekt. Beat Tinner, Präsident des Werdenberger Binnenkanal-Unternehmens, freut sich über das Ergebnis: «Die ­kooperative Zusammenarbeit kommt in erster Linie der Natur zugute und wertet den Werdenberger Binnenkanal deutlich auf.» Während die Gestaltungsmassnahmen nun abgeschlossen sind und der «alte» Kanal bereits mit dem vor Ort angefallenen Aushubmaterial verfüllt ist, wird im Herbst die restliche Bepflanzung der neuen Naherholungs­oase erfolgen. Die Arbeit für das Werdenberger Binnenkanal-Unternehmen geht jedoch weiter. «In nächster Zeit werden wir über den gesamten Wasserlauf ein Gewässerentwicklungskonzept erarbeiten, um Unterhalts- und Renaturierungsmassnahmen in Abstimmung mit der Naturgefahrenkarte zu erarbeiten», erläutert Beat Tinner. (pd)

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