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Baubewilligungen im ­ordentlichen Verfahren

Wartau
Die Ellhornschwelle muss saniert werden. (Bild: PD)

Die Ellhornschwelle muss saniert werden. (Bild: PD)

Aus den Ratsgeschäften von Wartau

• Bauherrschaft: Tischhauser-Kast Martin, Pramalans 8, Azmoos; Bauvorhaben: Umbau bestehenden Anbindestall in einen Laufstall; Zone: L; Standort: Parz.Nr. 3260, Vers.Nr. 2325, Burgweg, Gretschins; die kantonalen Teilverfügungen liegen vor.

• Bauherrschaft: Bordin-Casparis Andreas und Ursula, Obere Halde 9, Oberschan; Bauvorhaben: Umbau, Aufstockung und Erweiterung Wohnhaus / Installation Luft-Wasser-Wärmepumpe; Zone: WE; Standort: Parz.Nr. 191, Vers.Nr. 2653, Obere Halde 4, Oberschan

• Bauherrschaft: Tischhauser-Giger Heinz, Viesgass 4, Oberschan; Bauvorhaben: Neubau Mistplatte; Zone: L (BaB); Standort: Parz.Nr. 2575, Viesgass 4, Oberschan; die kantonalen Teilverfügungen liegen vor.

Baubewilligungen im Meldeverfahren

• Bauherrschaft: Bucher Garten­gestaltung, Hauptstrasse 46, Weite; Bauvorhaben: Anbau überdachtes Aussenregal; Zone: WG2; Standort: Parz.Nr. 858, Vers.Nr. 2642, Hauptstrasse 46, Weite

• Bauherrschaft: Senti-Menzi Richard und Christa, Vildretscha 1, Oberschan; Bauvorhaben: Sonnenkollektoranlage; Zone: W2; Standort: Parz.Nr. 3445, Vers.Nr. 3446, Vildretscha 1, Oberschan

• Bauherrschaft: Frey Christian, Gatina 20, 9478 Azmoos; Bauvorhaben: Fassadenanstrich; Zone: K2; Standort: Parz.Nr. 327/3042, Vers.Nr. 1566/1567, Gatina 20, Azmoos

Leistungsvereinbarung mit Verein Kitawas 2018 bis 2021

Der Gemeinderat genehmigte die neue Leistungsvereinbarung zwischen dem Verein Kitawas – Kindertagesstätten und der Gemeinde Wartau für die Zeit vom 1.1.2018 bis 31.12.2021.

Die bestehenden Leistungsvereinbarungen der Gemeinden (Wartau, Sargans, Mels, Vilters-Wangs) mit dem Verein Kitawas laufen per Ende 2017 aus, weshalb eine neue Leistungsvereinbarung für die kommenden vier Jahre unterbreitet wurde.

Ellhornschwelle

Die Ellhornschwelle im Rhein bei Sargans, Mels und Fläsch muss saniert werden. Mit der Sanierung werden die Rheinsohle und das Grundwasser stabilisiert sowie der Schutz vor Hochwasser sichergestellt.

Zwischen Bad Ragaz und Trübbach wurde im Jahr 1972 die Blockrampe Ellhorn in den Alpenrhein gebaut, um die Sohlenlage zu stabilisieren. Die Blockrampe wurde zwischenzeitlich mehrmals saniert. Die letzte Sanierung erfolgte im Jahr 2002.

Neuen Steinteppich legen

45 Jahre nach dem Bau der Schwelle muss der Steinteppich komplett erneuert werden. Dies ist auch eine Folge des Hoch­wassers im Jahr 2016. Es sind rund 10 000 Tonnen neue Wasserbausteine mit einem Gewicht von 2,5 bis 4 Tonnen nötig. Mit der Sanierung kann der Grundwasserspiegel oberhalb der Schwelle stabilisiert werden. Die Instandsetzung soll die Fischgängigkeit möglichst verbessern und die Speisung der Giessen in Balzers im bisherigen Umfang gewährleisten. Das Projekt liegt bis am 30. September in den Standort­gemeinden Sargans, Mels und Fläsch auf.

Die Bauzeit dauert von Anfang November 2017 bis Ende Februar 2018. Die Kosten für das Projekt betragen 1,2 Millionen Franken. Das Bauwerk wird durch den Bund und die Kantone St. Gallen und Graubünden subventioniert. Für die Standort­gemeinden Sargans und Mels entstehen keine Kosten, weil der Alpenrhein auf St. Galler Seite ein kantonales Gewässer ist.

Rhein wird umgeleitet

Die Bauarbeiten müssen in zwei Etappen ausgeführt werden. In der ersten Etappe wird die St. Galler Seite des Rheins saniert. Damit die Blocksteine im Trockenen verlegt werden können, wird der Rhein auf die Bündner Seite umgeleitet. Nach Abschluss der ­ersten Etappe wird der Fluss auf die St. Galler Seite umgeleitet und die Bauarbeiten auf Bündner ­Seite werden in Angriff genommen. In der zweiten Bauetappe erfolgen die Lieferung der Wasserbausteine und die Anlieferung der Baumaterialien sowie der Maschinen über das Gemeindegebiet von Balzers. Wegen des Ellhorns kann die Baustelle nicht über das Fläscher Hoheitsgebiet erreicht werden.

Zusammenarbeit mit Hochschule Rapperswil

Im Herbst 2016 wurde die Hochschule Rapperswil (HSR) vom Kanton St. Gallen beauftragt, ein Sanierungskonzept für die Schwelle auszuarbeiten. Basierend auf den Erkenntnissen der HSR sowie den topgrafischen Grundlagen aus der Drohnen- und Echolotvermessung wurde ein entsprechendes Bauprojekt ausgearbeitet. Das Sanierungskonzept wurde mit den Standortgemeinden Mels, Sargans und Fläsch, den angrenzenden Gemeinden Wartau und Vilters-Wangs sowie den zu­ständigen kantonalen Stellen von Graubünden und St. Gallen sowie dem Amt für Bevölkerungsschutz des Fürstentums Liechtenstein besprochen und optimiert.

Ebenfalls wurde das Projekt den Naturschutzorganisationen Pro Natura und WWF vorgestellt, die dem Sanierungsprojekt zustimmten.

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