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Basis zum Meisterkonzert

Am Wochenende hat die Musikschule Werdenberg ihr Jahresschluss-Konzert 2016 präsentiert. Die vielfältigen Vorträge der kleinen, grösseren und grössten Musikschüler begeisterten.
Silvia Frick
Die Harfenistinnen brillierten vor den gefüllten Reihen im OZ Flös. (Bilder: Silvia Frick)

Die Harfenistinnen brillierten vor den gefüllten Reihen im OZ Flös. (Bilder: Silvia Frick)

BUCHS. Die Musikschule Werdenberg begrüsste gegen Ende des Schuljahres 2016 in der Aula des OZ Flös zu ihrem gewohnten Schlusskonzert. «Ein weiteres Mal werden die Musikschüler nun zeigen, was sie gelernt haben, und möge ihre Arbeit Früchte bringen», wünschte ihnen ihr Schulleiter, Florian Heeb. Und gleich erklang ein gemeinsamer Vortrag aller Streicherklassen. Geigen/Violinen und Cellos trafen sich. Junge Musikschüler höherer Klassen mit ihren Lehrpersonen verliehen Sicherheit, kleine Streicher ab erster Klasse musizierten begeistert mit. Zusammen meisterten sie zwei nordische Reelmelodien (Island/Irland) mit Bravour. Ein erster grosser Applaus war ihnen sicher.

Musik verschiedener Klänge

Und man durfte sich freuen. Auf der Bühne stand der schwarz glänzende Konzertflügel. Es waren aber auch Panflöte, das dunkel klingende Fagott, jubelnde Violinen/Geigen und Cellos, rieselnde Querflöten und Klarinetten, die königliche Harfe mit sattem Saitenklang und dröhnende Perkussionsinstrumente angesagt.

Die Vielfalt der Klänge überraschte. Schon im zweiten Beitrag spielte Selina auf ihrer Panflöte das Stück «Beautiful Dreams», als einzige Schülerin dieser Instrumentalrichtung. «In der ersten Klasse spielte ein Lehrer auf Panflöte. Das gefiel mir so gut, dass ich absolut wünschte, dieses Instrument zu lernen.» Und auch das klassische Fagott lernt eine Einzelschülerin. Die Musikschule machte es möglich. Oft organisiert sie sogar die von den Kindern gewünschte Musikrichtung samt Lehrperson und Instrument.

Von Popularmusik zu Klassik

Lernten Musikschüler in den Anfängen meist Volksmusik, so spielen sie heute alle Stilrichtungen. Und dies nicht nur allein. Schon der dritte Konzertbeitrag trug den Namen Ensemble S.M.A.G. – Klavier, Violine, Akkordeon, Klarinette, Gitarre und Kachon hatten sich zusammengefunden. Auffallend dabei das Spiel des Akkordeons. Es zeigte, dass Handorgel nicht nur taugt um Ländler zu spielen, sondern dass auch irische Musik, Michael Jackson oder Filmmusik möglich ist. Auf dem grossen Konzertflügel wurden danach Werke der Klassikmeister Mozart, Beethoven und Schubert in Perfektion vorgetragen. Die Musiklehrer, diesmal in Mithilfe Notenblätter blätternd, durften stolz sein. In warmer Klangfarbe danach zwei Werke von Joseph Haydn, vorgetragen durch das fünfköpfige Ensemble der Celloklasse.

Nicht alle Tage

Dann folgten die schon sehr geschulten Streicherinnen der Formation Bach-Strings. Mit einem norwegischen Lied, einem Tango und mit dem «Sunshine Boogie» von Pfortner bewiesen sie ihr Beherrschen verschiedener Rhythmen. Und gleich wurde es still im Saal.

Den Klang eines der ältesten Instrumente der Menschheit, ein Harfen-Ensemble, hört man schliesslich nicht alle Tage. Auf drei Konzert- und einer E-Harfe wurden die Stücke «One Moment In Time», «Unfaithful By Rihanna» und «Terezinha De Jesus» gespielt – ein echter Genuss. Danach setzte zum Konzertschluss die Formation Mallet Fun einen starken Akzent. Auf Conga, Drums Ahead und Saltina wurde ein echtes Perkussions-Melodienspiel vorgetragen. Grosser Applaus in der Aula des OZ Flös folgte.

Die Musikschule fördert das Spiel von Ensembles und Formationen.

Die Musikschule fördert das Spiel von Ensembles und Formationen.

Dennis Mungo (links), neuer Musikschulleiter, und sein Vorgänger Florian Heeb. (Bild: Silvia Frick)

Dennis Mungo (links), neuer Musikschulleiter, und sein Vorgänger Florian Heeb. (Bild: Silvia Frick)

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