BASEL: WM – wir kommen!

War das ein Krampf! In der Nachspielzeit hat Ricardo Rodriguez auf der Linie geklärt. Er hat so das 0:0 gegen Nordirland gerettet, das die WM-Quali für die Schweiz perfekt macht.

Robert Kucera
Drucken
Teilen
Torhüter Yann Sommer freut sich nach dem K(r)ampf über die WM-Qualifikation. (Bild: Georgios Kefalas/KEY)

Torhüter Yann Sommer freut sich nach dem K(r)ampf über die WM-Qualifikation. (Bild: Georgios Kefalas/KEY)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Nein, mit Ruhm bekleckert hat sich die Schweizer Nationalmannschaft auch im Rückspiel gegen Nordirland nicht. Doch der Zweck heiligt die Mittel, und was zählt, sind die Fakten: Die Schweiz hat in zwei Spielen ein Tor erzielt, die Nordiren keines. Deshalb dürfen nun die Eidgenossen an der Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland teilnehmen.

Die Schweiz hatte im heimischen St.-Jakob-Park genügend gute Chancen, um sich das Zittern in der Schlussphase zu ersparen – oder gar, als Nordirland das Spiel immer mehr öffnete, in den letzten zehn Spielminuten das erlösende 1:0 (Gesamt 2:0) zu schiessen. So umstritten das einzige Tor dieser Barrage-Begegnung war, so unbestritten ist es, dass sich die Schweiz das WM-­Ticket mit zehn Siegen aus zwölf Partien redlich verdient hat. Die Nati hat sich mit der vierten WM-Qualifikation in Serie im erweiterten Spitzenfeld etabliert. In Russland muss sie nun beweisen, ob sie zu den absoluten Spitzenteams gehört. 15