BALZERS/PFÄFFIKON: Ergebnis trotz schwierigem Umfeld stabil

Das Segment Surface Solutions, zu dem auch Oerlikon Balzers gehört, war auch im Geschäftsjahr 2016 der rentabelste Pfeiler des Oerlikon-Konzerns.

Thomas Schwizer
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Roland Fischer, CEO Oerlikon, erläutert die Zahlen. (Bild: Walter Bieri/KEY)

Roland Fischer, CEO Oerlikon, erläutert die Zahlen. (Bild: Walter Bieri/KEY)

53,1% des Konzernumsatzes sowie 82,9% des Ebitda trug es an das Jahresergebnis des Oerlikon-Konzerns bei. Oerlikon Balzers spielt hier als ein weltweit führender Anbieter von Beschichtungen eine tragende Rolle. Das Ergebnis des Segments Surface Solutions lag knapp auf Vorjahresniveau. Dank einer Steigerung der ope­rativen Produktivität erzielte es eine Ebitda-Marge von 22,2% – gegenüber 21,4% im Vorjahr. Der Konzern sieht hier vielfältige Wachstumschancen und will ­diese nutzen durch seine technologische «Leaderposition, seine starke Marktposition und die Kompetenzen in den Bereichen Oberflächentechnologien und moderne Werkstoffe».

So habe man 2016 weiter in neue Technologien investiert. Gleichzeitig hat das Segment ­Surface Solutions mit dem Aufbau neuer Geschäftsbereiche begonnen, beispielsweise der additiven Fertigung. Das geschah auch durch die Übernahme einer Firma in Magdeburg. Zudem wurde eine Firma in Frankreich gekauft. Das Segment eröffnete ein neues Beschichtungszentrum in Südkorea und gab den Startschuss für den Bau eines neuen Werks in Michigan (USA) für die Produktion moderner Werkstoffe für die additive Fertigung sowie Oberflächenbeschichtungen.

Der Oerlikon-Konzern hat insgesamt das Jahr 2016 mit einem Ergebnis von 388 Mio. Franken abgeschlossen, was einer Ebitda-Marge von 143% entspricht. Für 2017 erwartet er einen steigenden Umsatz und ­Bestellungseingang mit stabiler Profitabilität. Durch die geplanten Investitionen in die additive Fertigung wird allerdings eine sinkende Ebitda-Marge von noch 13 Prozent erwartet.