Bald elf Regionen in Graubünden

CHUR. Im Kanton Graubünden lösen 2015 elf starke Regionen die Kreise und Regionalverbände schrittweise ab. Die Regierung hat nun die Gemeinden den neuen Regionen zugeteilt. Im April kommt die Neueinteilung vor das Kantonsparlament.

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CHUR. Im Kanton Graubünden lösen 2015 elf starke Regionen die Kreise und Regionalverbände schrittweise ab. Die Regierung hat nun die Gemeinden den neuen Regionen zugeteilt. Im April kommt die Neueinteilung vor das Kantonsparlament.

Im Herbst 2012 genehmigte das Bündner Stimmvolk eine Teilrevision der Kantonsverfassung, wonach elf Regionen als Aufgabenträgerinnen installiert werden. Sie sollen die elf Bezirke, 14 Regionalverbände und 39 Kreise ablösen.

Nun hat die Kantonsregierung die Anschlussgesetzgebung erarbeitet und die Zuteilung der Gemeinden zu den elf Regionen vorgenommen. In Einzelfällen wurde auf Willenskundgebungen des Stimmvolkes geachtet, wie die Regierung am Freitag in Chur bekanntgab.

Wie aus dem regierungsrätlichen Vorschlag an das Kantonsparlament hervorgeht, umfasst die Region Viamala die meisten Gemeinden (29), die Region Plessur rund um Chur ist mit 41 296 Einwohnerinnen und Einwohnern die bevölkerungsstärkste und die Region Surselva (Bündner Oberland) flächenmässig die grösste.

Laut Regierungsangaben sollen die Regionen der überkommunalen Aufgabenerfüllung dienen, ohne jedoch der Gemeindereform entgegenzustehen. Diese geht langfristig von einer Anzahl Gemeinden unter 50 aus. Vorgesehen ist, dass eine Präsidentenkonferenz die Entscheidungsplattform bildet und die Region führt. Grundsätzlich bestimmen die Gemeinden die regionalen Aufgaben. In einzelnen Bereichen kann das kantonale Recht vorsehen, dass Aufgaben regional erfüllt werden müssen. (sda)

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