BAHNAUSBAU: St. Gallen–Berlin direkt

Die St. Galler Ständeräte lancierten gestern Abend in Buchs die Idee einer neuen Schienenverbindung.

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Mit dem Ausbau rückt St. Gallen vom Rand ins Zentrum. (Bild: Ralph Ribi)

Mit dem Ausbau rückt St. Gallen vom Rand ins Zentrum. (Bild: Ralph Ribi)

Im nationalen Fernverkehr ist St. Gallen heute die Endstation. Paul Rechsteiner (SP) und Karin Keller-Sutter (FDP) wollen das ändern: Gestern Abend präsentierte das St. Galler Ständerats-Duo an einem öffentlichen Informationsanlass in Buchs die Idee der Verknüpfung der beschleunigten Strecke Zürich–St. Gallen–München mit der Schnellverbindung München–Nürnberg–Erfurt–Berlin.

Würden die Fahrzeitgewinne auf beiden Strecken koordiniert realisiert, sei diese Bahnverbindung in Zukunft schneller als jene über Basel und Hannover. Rechsteiner spricht von einem «Quantensprung für die Bodensee­region, für die Ostschweiz und insbesondere für St. Gallen».

Aufwertung und neue Attraktivität

Zusammen mit den ausstehenden Verbesserungen bei den Bahnverbindungen in der Ostschweiz werde das zu einer starken Aufwertung und neuen Attraktivität führen. Würden das Rheintal und die attraktive Verbindung Richtung München ­einbezogen, rücke St. Gallen damit vom Rand ins Zentrum und ­werde zu einer Drehscheibe für die Verbindung nach München und Berlin. (cz)15