Bäume aus 20 Nationen in Buchs

Gibt es im Schlangenhaus denn Schlangen? Was war vorher im Zentrum Neuhof? Wer organisiert den Jugendtreff? Diese und noch viele andere Fragen musste man am 1. Internationalen Werdenberg Walking Rally beantworten.

Hansruedi Rohrer
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Andreas Vetsch zeigt jungen Teilnehmern das Museum Moos. (Bild: pd)

Andreas Vetsch zeigt jungen Teilnehmern das Museum Moos. (Bild: pd)

BUCHS. In Zusammenarbeit mit der International School in Buchs organisierte Claudia Doron als Relocation-Beraterin am Samstag das erste Internationale Werdenberg Walking Rally. 112 Teilnehmer mit 21 verschiedenen Nationalitäten nahmen – aufgeteilt in 27 Teams – daran teil. Am Start erhielt jede Gruppe einen Fragebogen und eine Karte mit dem eingezeichneten Weg. Unterwegs waren 19 Posten aufgestellt, bei denen insgesamt 45 Fragen auf dem Papier richtig beantwortet werden mussten. Die Zeitlimite wurde auf zwei Stunden festgesetzt.

Nicht nur für Buchser

Die Entdeckungstour war nicht nur für die Buchser Einwohner gedacht, sondern auch für alle Neuzuzüger und Touristen, welche Buchs und Werdenberg für einmal auf eine etwas andere Art erleben wollten. Ausserdem konnten die Teilnehmer die Region nicht nur kulturell entdecken, sondern durften auch Lokales degustieren, wie Chörbliwasser, Ribel und Äpfel. Viele Informationen gab es natürlich auch bei jedem einzelnen Posten. Zum Beispiel bei der Musikschule, beim Familien-Treff, bei Mintegra, im Schlangenhaus, in der alten Hammerschmiede (Museum Moos), im veganen Restaurant, im Sprachencafé. Es wurde auch ein Teil der Beschriftung des Buchser Kulturweges auf englisch übersetzt. Die Organisatorin meinte, dass es trotz Integrationsarbeit für internationale Neuzuzüger oft schwierig sei, sich in der Region zu vernetzen. Es sei deshalb wichtig gewesen, für dieses Walking Rally verschiedene Institutionen mit einzubeziehen.

Viel Spass gehabt

Claudia Doron teilte nach dem Anlass mit, dass es allen Spass gemacht habe. Auch jene, die schon seit Jahren hier wohnen, seien überrascht gewesen, was sie alles noch entdeckt hätten. Start und Ziel war bei der International School.

Unter den letzten zwei Teams, welche ins Ziel gelangten, befand sich auch eine seit Ostern hier ansässige amerikanische Familie mit vier Kleinkindern. Für die beiden Teams gab es eine Riesen-Schokolade als Trostpreis.

Erlös für guten Zweck

Der Erlös aus den Startgeldern des ersten Werdenberger Walking Rally von insgesamt 1305 Franken geht an die Schule für Strassenkinder Tala Mosika im Kongo. Dieses Projekt wird seit 2010 von River of Hope, Buchs, betreut.

Aufbruch einer Gruppe, hinten links stehend Organisatorin Claudia Doron, ganz hinten das Startbüro. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Aufbruch einer Gruppe, hinten links stehend Organisatorin Claudia Doron, ganz hinten das Startbüro. (Bild: Hansruedi Rohrer)

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