«Baden und Chillen angesagt»

Wir von hier

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Schulferien! Diese werden auch bei Chayenne Jäger aus Buchs in vollen Zügen genossen. Vormittags schläft sie lange und verbringt den Nachmittag meist beim Baden im Freibad oder Badesee. Andrea Müntener hat mit der knapp 14-jährigen Schülerin geplaudert.

Sali Chayenne, wie geht es dir?

Hoi Andrea, ich fühle mich wunderprächtig. Es ist Sommer und hey, Ferien! Ich fühle mich richtig gut.

Wie lange wohnst du schon im Werdenberg?

Geboren wurde ich natürlich in Grabs, im Spital. Aber ansonsten war ich immer in Buchs daheim, immer an derselben Strasse, immer im selben Haus. Buchs ist mein Daheim. Ich liebe diese Stadt. Ehrlich, ich könnte mir nicht vorstellen, irgendwo anders zu wohnen. Auch wenn ich erwachsen bin, möchte ich in Buchs bleiben. Das steht schon mal fest.

Womit beschäftigst du dich derzeit?

Mit dem süssen Nichtstun eigentlich. Ich schlafe aus. Das kann so lange sein, bis meine Mutter zum Zmittag ruft. Nachmittags gehe ich öfters mit meiner Schwester Bianca oder mit Freunden ins Freibad. Ab und zu machen wir auch einen Abstecher zum Badesee nach Gamprin. Dort ist es auch total chillig. Abends sitze ich meist lange draussen, zusammen mit meiner Familie. Dann ist da noch unser Hund Jay, mit dem spaziere ich auch ganz gerne durchs Quartier.

Vermisst du die Schule?

Jain. Eigentlich gehe ich sehr gerne zur Schule, wobei das natürlich auch immer noch etwas vom Schulfach abhängig ist. Man hat ja so seine Lieblingsfächer und dann sind da eben noch die andern Fächer. Trotz Schulliebe, manchmal braucht man einfach eine Pause. Was war ich froh, als die Sommerferien starteten. In den letzten Wochen vor den Ferien hatten wir es wirklich sehr streng. Eine Prüfung jagte die andere, dem Zeugnis sei Dank.

Was ist dein Traumberuf?

Ich besuche nach den Ferien die 8. Klasse, da wird die Berufswahl ziemlich aktuell. Einen Traumberuf gibt es bei mir nicht. Ich weiss lediglich, wozu ich nicht geschaffen bin: als Bürofräulein. Nein, auf keinen Fall könnte ich mehrere Stunden am Stück auf dem Bürostuhl sitzen und dabei in einen Monitor starren. Das fände ich furchtbar langweilig. Ich muss etwas mit meinen Händen schaffen können. Ein bisschen liebäugle ich mit dem Schreinerberuf.