AZMOOS: Investitionen genehmigt

Die Bürgerversammlung der Dorfkorporation Azmoos hat Rechnung, Budget und Investitionen gutgeheissen.

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Die Bürgerversammlung hat am Freitagabend alle Anträge des Verwaltungsrates mit grossem Mehr genehmigt. Die Jahresrechnung schloss mit einem Ausgabenüberschuss von 35685 Franken ab. Damit fiel sie um knapp 360000 Franken schlechter aus als budgetiert. Den Hauptteil der Schlechterstellung machte das Installationsgeschäft aus. Hier betrug der Umsatzrückgang 21,4 Prozent und der Verlust 253232 Franken. Die Ursache dafür liegt in einem temporären Personalrückgang. Mittlerweile ist dieser wieder auf dem Stand von 2016.In diesem Bereich sollten wieder bessere Zahlen geschrieben werden, wie dem Verwaltungsbericht zu entnehmen ist.

9,4 Prozent mehr Strom aus eigenen Produktionsanlagen

Der Stromverbrauch im Versorgungsgebiet stieg um 1,9 Prozent auf 6,158 kWh. Die Produktion der eigenen Anlagen erhöhte sich zum Vorjahr um 9,4 Prozent. Das ist vor allem auf den Ausbau einer bestehenden Fotovoltaikanlage zurückzuführen, die im 2017 erstmals das ganze Jahr in Betrieb war.

Der Jahresverlust kann aus den Reserven gedeckt werden, die sich dank der sehr guten Ergebnisse der letzten Jahre auf einem guten Stand befinden. So konnten auch sämtliche Investitionen im Jahr 2017, die netto 617727 Franken kosteten, mit eigenen Mitteln bezahlt werden. Wegen Verzögerungen im Bewilligungsverfahren musste das Projekt Quellerschliessung Letzi gegenüber der Planung nochmals um ein Jahr verschoben werden.

2018 Investitionen für brutto 653000 Franken geplant

Die Investitionen im laufenden Jahr 2018 betragen 653000 Franken brutto. 307000 Franken entfallen auf die Realisierung der Quellerschliessung Letzi, die erstmals im Investitionsbudget 2016 mit Gutachten und Antrag aufgeführt war und genehmigt wurde. Für die Sanierung der Quellfassung und Brunnenstube Vermärsch werden Kosten von 420000 Franken erwartet. Im Budget 2018 sind 20000 Franken für die Erstellung des Projektes und der Eingaben enthalten.Die Realisierung wird im Jahr 2019 anfallen. 2018 muss die in die Jahre gekommene Wasserleitung «in de Brüch» für 120000 Franken saniert werden.

Für die Erneuerung der Hydrantenleitungen, vor allem jene im Ausserdorf, sind brutto 54000 Franken vorgesehen, für die Vorstudie zur Sanierung des Reservoirs beim Maschinenhaus 20000 Franken. Die Investitionssumme für die Auswechslung der Schutzrelais der MS Seidenbaum beträgt 20000 Franken. Schliesslich sind 112000 Franken brutto für die Erneuerung der Kabelleitungen im Gebiet Seidenbaumstrasse, Ausserdorf, Schulhaus Feld und Schwettiweg vorgesehen. Netto, nach Abzug von Subventionen und Anschlussverträgen, wird mit Investitionen von 395280 Franken gerechnet. Auch sie können aus eigenen Mittel bezahlt werden.

Für 2018 rechnet der Voranschlag mit einem Nettoergebnis von 409288 Franken. Dies wird im Verwaltungsbericht einerseits mit dem Wegfall einmaliger Kosten aus dem Jahr 2017 begründet, andererseits, weil im Installationsbereich wieder mit einer deutlichen Verbesserung der Auftragslage gerechnet wird. (ts)