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AZMOOS: Gesang und Musik als adventliches Taumittel

Am Sonntag führte der ökumenische Kirchenchor Wartau in der katholischen Kirche Azmoos sein Jahreskonzert durch. Unterstützt wurde er dabei vom Kirchenchor Pfäfers, Orgel und einem Streichquartett.
Gelungenes Adventskonzert in der katholischen Kirche Azmoos: Ökumenischer Kirchenchor Wartau und Kirchenchor Pfäfers, Streichquartett mit Imelda Biedermann, Ruth Rohrbach (beide Violine), Brigitta Bach (Viola) und Beate Reitze (Cello). (Bild: Christina Nutt)

Gelungenes Adventskonzert in der katholischen Kirche Azmoos: Ökumenischer Kirchenchor Wartau und Kirchenchor Pfäfers, Streichquartett mit Imelda Biedermann, Ruth Rohrbach (beide Violine), Brigitta Bach (Viola) und Beate Reitze (Cello). (Bild: Christina Nutt)

Mit dem gregorianischen Choral «Rorate caeli de super» eröffnete eine Gruppe Männerstimmen das Adventskonzert des ökumenischen Kirchenchors Wartau sehr stimmungsvoll und mit Hühnerhautfaktor von der Kirchenempore. Auf die Begrüssung durch Richard Burki, Pfarreibeauftragter der katholischen Pfarrei Wartau, folgten zwei Werke aus der Barockzeit von Johann Pachelbel.

Chor und Streicher im Wechsel

Zuerst intonierten der ökumenische Kirchenchor Wartau und der Kirchenchor Pfäfers unter dem Dirigat von Martin Möckel die Motette «Magnificat anima mea dominum» zum Loblied der Maria nach der Verheissung, dass sie Mutter werden würde. Daran anschliessend übernahm das Streichquartett mit Imelda Biedermann und Ruth Rohrbach (beide Violine), Brigitta Bach (Viola), und Beate Reitze (Cello) für «Kanon und Gigue für drei Violinen und Basso Continuo». Sowohl Sängerinnen und Sänger wie auch die Instrumentalistinnen wurden an der Orgel dezent begleitet von Nina Lenherr.

Nun war die Reihe wieder an den beiden Chören. Mit vollen Stimmen klang die adventlich-frohe Kantate «Kommst du, Licht der Heiden» von Dietrich Buxtehude durch die Kirche und liess bereits etwas von der kommenden Weihnachtsfreude erahnen.

Daran schlossen die beiden vom Streichquartett interpretierten Sätze aus «1. Symphonie Noël» von Michel Corrette nahtlos an. Das Andante und Moderato vermochten die durch den Gesang geschaffene Stimmung noch einmal zu verdichten. Die nachfolgenden drei Lieder trugen das Adventliche und Freudvolle weiter. Dabei gelang es den Mitwirkenden ausgezeichnet, den eigenen Charakter jeden Werkes zum Ausdruck zu bringen. Beim Adventlied «Es kommt ein Schiff geladen» und der Motette «Unser lieben Frauen Traum» von Max Reger ebenso wie beim «Ave Maria» von Gioacchino Rossini.

Barock-romantisches Schlussbukett

Das «Concerto di natale für Streicher und Orgel» von Arcangelo Corelli aus der Barockzeit und die Adventmotette «Rorate coeli» von Joseph Gabriel Rheinberger, komponiert im ausgehenden 19. Jahrhundert, rundeten das vielseitige und gefällige Programm ab. Intensiver und langanhaltender Applaus dankte den Chören, den Instrumentalistinnen und dem Dirigenten ihr spürbar grosses Engagement und die beherzten Darbietungen.

Getaut waren in dieser musikalischen Stunde nicht nur die angerufenen Himmel - «rorate coeli» -, sondern sichtlich auch die Konzertbesucherinnen und -besucher. Gewärmt und froh gestimmt durch die gehörten Klänge machten sie sich nach einer Zugabe auf den Heimweg. (nt)

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