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Avenir Suisse will den Kantonen die Spitallisten nehmen

Gesundheitskosten Ein Drittel der Kosten im rund 80 Milliarden Franken schweren Schweizer Gesundheitswesen geht auf das Konto der Spitäler. Diese befinden sich mehrheitlich im Eigentum der Kantone. Sehr zum Missfallen des Think Tank Avenir Suisse, der in seiner neuesten Studie zur Gesundheitspolitik eine Auflösung der Mehrfachrolle der Kantone anregt.

Konkret sollen die Kantone zwar auch künftig für die Spitalversorgung zuständig sein, jedoch nicht mehr gleichzeitig Spitallisten erlassen. Vielmehr sollen schweizweit gültige Qualitätsstandards die Listen ersetzen. Das heisst: Alle Spitäler, welche die Kriterien erfüllen, sollen ihre Leistungen verrechnen dürfen. Avenir Suisse will damit den föderalistischen Wettbewerb beleben und das Preis-Leistungs-Verhältnis verbessern. Dazu gehört auch, dass der Think Tank für die Verselbstständigung und Privatisierung der Spitäler im Eigentum des Staates wirbt.

Thomas Heiniger, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz, verteidigte in einem Interview mit dieser Zeitung jüngst die Rolle der Kantone und nahm die Spitäler als Unternehmen und Leistungserbringer in die Pflicht. «Die Kantone planen Bedarf, nicht Kapazitäten – das ist ein entscheidender Unterschied», sagte er. (bbr)23

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